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Legende: Video Stauffer: «Erster Eindruck war ‹nichts Gravierendes›» abspielen. Laufzeit 01:31 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 15.12.2018.
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Abfahrt in Gröden Rücktransport von Gisin nach schwerem Sturz möglich

Der Schweizer Abfahrtsspezialist ist noch in der Nacht auf Sonntag in die Schweiz zurückgeflogen worden.

Gut 6 Stunden nach dem Unfall von Marc Gisin in der Abfahrt von Gröden gab Männer-Cheftrainer Tom Stauffer leichte Entwarnung: «Die erste Analyse auf der Piste ergab, dass es nichts Gravierendes ist. Aber zuerst muss man das noch genau untersuchen.»

Gleichzeitig gab auch Swiss Ski auf Twitter leichte Entwarnung. Genaue Diagnosen seien zwar noch nicht möglich, der Abfahrtsspezialist sei aber immerhin transportfähig und wurde noch am Samstagabend zurück in die Schweiz geflogen.

Was war passiert?

  • Nach etwas mehr als einer Minute verliert Marc Gisin auf der Saslong in Gröden nach einem Verschneider das Gleichgewicht. Das Malheur passiert ausgerechnet im Streckenabschnitt der Kamelbuckel.
  • Der 30-Jährige wird in die Luft geschleudert, prallt hart auf und bleibt bewusstlos liegen.
  • Der Schweizer wird von Sanitätern versorgt, ein Rettungshubschrauber landet sofort neben dem Verunglückten auf der Saslong-Piste. Wenig später fliegt der Hubschrauber mit Gisin in den Spital von Bozen.
  • Zu diesem Zeitpunkt soll Gisin bei Bewusstsein gewesen sein.

Im Januar 2015 war Gisin beim Super-G von Kitzbühel bereits schwer gestürzt und hatte sich ein Schädel-Hirn-Trauma zugezogen.

Legende: Video Gisins Sturz überschattet Abfahrt von Gröden abspielen. Laufzeit 02:37 Minuten.
Aus sportaktuell vom 15.12.2018.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 16.12.2018, 11:30 Uhr

35 Kommentare

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  • Kommentar von Adi Berger (Adi B.)
    Mit Churchill sage ich: Sport ist Mord. Sportliche Wettkämpfe in normalem Rahmen wären ja schön aber Profi-Spitzensport ist zum Vergessen.
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    1. Antwort von Patrik Müller (P.Müller)
      Ab wann verlassen Sportler den "normalen Rahmen"? Wenn sie bereits wenig mehr tun als ein "Fernsehsportler", oder erst wenn sie im Wettkampf ihr Leben riskieren?
      Da sind die Grenzen fliessend.
      Für die einen genügt ein Schachturnier oder Golfen, andere fahren Rennwagen oder Skis! Es wird keiner gezwungen dazu.
      Und Churchill verwechselt hier die Bedeutung von Mord. Allenfalls meinte er Selbstmord oder so ähnlich.
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  • Kommentar von Martin Gebauer (Gebi)
    Ich bin völlig irritiert, die meisten Schreiber drücken hier lediglich ihre Betroffenheit aus und senden Genesungswünsche, trotzdem erhalte alle eine Vielzahl Ablehner. Entweder ist das Textverständnis der Ablehner schwach oder ihre Empathie unterentwickelt. Vielleicht sollte SRF bei Beiträgen, die eigentlich keine Kontroverse zulassen, die Funktion Zustimmen/Ablehnen weglassen.
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  • Kommentar von Christoph Hurni (Budweiser)
    Ich befürchte, dass die Skikarriere von Marc Gisin zu Ende ist. Erneute Hirnerschütterung- dazu noch Rumpfverletzungen. Gute Besserung!
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    1. Antwort von Martin Gebauer (Gebi)
      Aber wohl nicht weil der Körper schwer verletzt ist, sondern weil die Psyche einmal mehr Schaden genommen hat. Nach seinem schweren Kitz Sturz litt er an einer posttraumatischen Belastungsstörung und nun folgt der nächste Horrorsturz. Ich wünsche ihm, dass er das verarbeiten kann. Knochen und Bänder heilen in der Regel schnell. Die Seele hingegen ist viel fragiler. Alles Gute Marc Gisin!
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    2. Antwort von marc rist (mcrist)
      Allenfalls begreifen es sogar seine Eltern endlich!
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