Giovanni Franzoni hat seine gute Form von Wengen (Sieg im Super-G, 3. in der Abfahrt) nach Kitzbühel mitgenommen – zumindest, wenn man nach den Resultaten des 1. Trainings geht. Der Italiener fuhr auf der Streif Bestzeit, 11 Hundertstel schneller als Landsmann Christof Innerhofer. Rang 3 belegte der Franzose Maxence Muzaton (+0,39 Sekunden).
Bester Schweizer war Alexis Monney als 4. (+0,42). Marco Odermatt (+1,41) und Franjo von Allmen (+1,84) liessen es etwas gemütlicher angehen. Alessio Miggiano (+1,99) und Stefan Rogentin (+2,06) fuhren ebenfalls noch in die Top 30.
Aleksander Kilde (NOR) und Marco Schwarz (AUT) verzichteten auf das Training. Beide hatten schon Wengen ausgelassen, Kilde im Nachgang seines Horrorsturzes am Lauberhorn vor zwei Jahren, Schwarz krankheitsbedingt. In Kitzbühel sind von Freitag bis Sonntag analog zum Wengen-Wochenende ein Super-G, eine Abfahrt und ein Slalom angesetzt.