Wer sich die berüchtigte Streif hinunterwirft, darf ungeniert als waghalsig bezeichnet werden. Die Abfahrt in Kitzbühel gilt als die grösste Mutprobe im Skirennsport. Das bestätigt auch Marc Berthod. Der SRF-Experte, der während seiner Aktivkarriere die Streif mehrfach in Angriff genommen hat, erinnert sich vor allem an seinen ersten Auftritt.
Malheur im Hotellift
«Vor meiner ersten Fahrt in Kitzbühel ging es mir am Morgen noch mega gut, ich habe normal gefrühstückt. Auf einmal habe ich gemerkt, dass sich eine Anspannung breit macht. Dann musste ich mich im Hotellift übergeben – es kaum aus dem Nichts!», blickt Berthod zurück.
Vor allem der steile Start mit der berüchtigten Mausefalle machte Berthod zu schaffen. «Ich durfte dem Fahrer vor mir nie nachschauen. Man hatte immer das Gefühl: ‹Der bringt sich um!› Man springt über die Mausfalle und ist dann einfach weg, man springt quasi aus dem Bild», so der Bündner.
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