Am Freitag steht der 2. Männer-Riesenslalom der noch jungen Weltcup-Saison auf dem Programm. Erstmals seit 1976 müssen die Supertechniker wieder den Hang in Copper Mountain bewältigen. Dementsprechend wird es für sämtliche Fahrer ein besonderes Rennen. Einer sticht dabei aber noch heraus: Thomas Tumler.
Der 36-jährige Bündner macht keinen Hehl daraus, dass das Skiresort in Colorado einen speziellen Platz in seinem Herzen hat: «Ich bin hier schon im Nor-Am Cup gefahren. Diese Rennen retteten meine Riesenslalom-Karriere. Ich holte dort die nötigen Punkte, um wieder im Weltcup antreten zu können.» Der Nor-Am Cup, bei dem die Rennen ausschliesslich in den USA und in Kanada stattfinden, bildet wie der Europacup den Unterbau zum Weltcup.
Die Vorfreude ist bei Tumler also gross – und die Motivation dürfte es auch sein. Im ersten «Riesen» der Saison in Sölden fiel er vom vielversprechenden 4. Rang im ersten Lauf noch auf den 16. Platz zurück. Tumler erwartet in Copper Mountain einen «langen und schwierigen Riesenslalom. Es wird ein Kampf bis ins Ziel.»