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Lauberhornrennen: Lösung gefunden
Aus sportflash vom 28.05.2020.
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Einvernehmliche Lösung erzielt Lauberhornrennen für die nächsten Jahre gesichert

  • Die Lauberhornrennen in Wengen können auch in den nächsten Jahren durchgeführt werden.
  • Swiss-Ski und das Wengener OK haben eine einvernehmliche Lösung gefunden.
  • Dies gaben die Streitparteien an einer Medienkonferenz mit Sportministerin Viola Amherd am Donnerstag in Bern bekannt.

Bundesrätin Viola Amherd war es überlassen, die erwartete Einigung zu verkünden: «Die Durchführung der Lauberhornrennen ist für die nächsten Jahre gesichert. Wir haben eine einvernehmliche Lösung gefunden.» Die Sportministerin hatte die Mediation im Zwist zwischen Swiss-Ski und dem OK der Lauberhornrennen übernommen und die Streithähne an den runden Tisch gebracht.

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Amherd: «Ein guter Entscheid für den Schweizer Sport»
Aus Sport-Clip vom 28.05.2020.
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Über die Details der Einigung, bei der es vor allem um finanzielle Belange geht, wurde nichts bekannt. Man werde in den nächsten Tagen die Lösung zu Papier bringen und gemeinsam unterzeichnen.

Wengen zieht Klage beim TAS zurück

Die Erleichterung war bei allen Parteien gross. So auch bei Urs Näpflin, dem OK-Chef der Rennen in Wengen. «Wir haben begriffen, dass man nicht nur die hohle Hand machen kann.» Die Berner Oberländer haben eingelenkt und grünes Licht für die Vermarktung des Hundschopfes gegeben. «Der Torbogen wird kommen», so Näpflin. Damit kommt Wengen den Forderungen von Swiss-Ski nach.

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Urs Näpflin und Urs Lehmann zur Einigung im Lauberhorn-Streit
Aus Sport-Clip vom 28.05.2020.
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Näpflin gab bekannt, dass man die Klage gegen den Schweizer Skiverband beim Internationalen Sportgericht TAS in Lausanne fallen lasse. Diese hatten die Berner im Jahr 2018 eingereicht, weil sie mit der Verteilung der TV-Gelder nicht einverstanden waren. Die Wengener hatten pro Austragung seit 2016 eine Rückzahlung von jeweils einer Million Schweizer Franken gefordert.

Mehr Geld vom Kanton in Aussicht

Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann begrüsst den Schulterschluss. «Es ist immer klar gewesen, dass wir die Lauberhornrennen behalten wollen», so Lehmann. Er liess durchblicken, dass der Kanton Bern die Rennen künftig finanziell stärker unterstützen wird.

Christoph Ammann, Regierungspräsident des Kantons Bern, sprach von einem «guten Tag für den Kanton Bern». Der Deal werde vom Kanton mitgetragen, versprach er.

Urs Lehmann, Urs Näpflin und Viola Amherd
Legende: Haben eine Einigung erzielt Urs Lehmann, Urs Näpflin und Viola Amherd (von links). Keystone

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Friedli  (pausm)
    Die Lauberhorn-Ski-Abfahrt ist ein spannendes Wintersport-Spektakel – mehr nicht. Dieses wird in der Schweiz aktuell von rund einer Million Menschen verfolgt, sieben Millionen interessiert es ev. Rand, wenn überhaupt (s. Relationen). Nach der PK vom Donnerstag bin ich gar nicht sicher, ob BR Viola Amherd nun die neue Pressesprecherin von Swiss Ski und dem OK Lauberhorn ist. Wenn sich Amherd nun für alle Sportverbands-OK-Scharmützel missbrauchen lässt, wird es eng für die w(r)ichtigen BR-Sachen.
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  • Kommentar von Peter Müller  (PeMu)
    Fast schon rührend, welchen «Problemchen» sich der Bundesrat in diesen Zeiten widmen muss. Der Anlass wird wohl systemrelevant sein.
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  • Kommentar von alfred maurer  (zeitgeist)
    Ein perfektes Bild der heutigen Situation des Sportes in unserer Gesellschaft. Ob man die Abfahrer gefragt hat, ob sie auf die Herausforderung des Lauberhorns verzichten wollen?
    Bei all den Events geht es immer weniger um den Sport, vielmehr und das wurde ja mehr als deutlich ums liebe Geld. Und jetzt wird auch noch die Politik ins Spiel gebracht. "Brot uns Spiele" perfekt umgesetzt inszeniert von einer peinlichen Gruppe von Protagonisten, schade, liess sich Frau Amherd instrumentalisieren
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