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Gino Caviezel wird Sechster Hirscher schlägt erstmals auch im Parallel-Riesenslalom zu

Der Österreicher ist in Alta Badia unschlagbar, was auch am Modus liegt. Bei den Schweizern glänzt einzig Gino Caviezel.

Das Podest

  • 1. Marcel Hirscher (Ö)
  • 2. Thibaut Favrot (Fr)
  • 3. Alexis Pinturault (Fr)

Es gibt sie noch, die kleinen, seltenen Lücken in Marcel Hirschers Palmarès. Eine solche schloss der Dominator aus Österreich in Alta Badia: Erstmals konnte Hirscher einen Parallel-Riesenslalom für sich entscheiden. Im Final setzte sich der Salzburger gegen den Überraschungs-Zweiten Thibaut Favrot durch. Der Franzose war im Weltcup zuvor nie besser als 17. gewesen.

Die Schweizer und «der Quatsch»

Gino Caviezel, der 6. wurde, konnte als einziger Swiss-Ski-Athlet überzeugen. Der Bündner Spezialist in dieser Disziplin (seine besten Karriere-Resultate waren zwei 7. Ränge beim Parallel-RS in Alta Badia gewesen) eliminierte Thomas Fanara (Fr) und Stefan Brennsteiner (Ö). Erst Alexis Pinturault bedeutete Endstation, weil Caviezel ins Tor sprang.

Legende: Video Gino Caviezel springt gegen Pinturault ins Tor abspielen. Laufzeit 01:17 Minuten.
Aus sportlive vom 17.12.2018.

Neben Caviezel hatte einzig Thomas Tumler (11.) die erste Runde überstanden (Sieg über Victor Muffat-Jeandet). Der Überraschungs-Dritte von Beaver Creek gab anschliessend an, «viel Spass» erlebt zu haben. Er äusserte aber auch Kritik am Modus: «Es ist ein wenig ein Quatsch, nur einen Lauf pro Duell zu fahren, wenn ein Kurs schneller ist.»

Und tatsächlich: Der rote Kurs, auf dem jeweils der Fahrer mit dem besseren Ranking zum Einsatz kam, erwies sich als schneller. So verhalfen die Regeln Hirscher zu seinem 62. Weltcup-Sieg.

Nicht in die Top 20 schafften es Loïc Meillard als 22., sowie Marco Odermatt (24.) und Elia Zurbriggen (30.). Letzerer bekundete bei seinem Duell gegen Mathieu Faivre Probleme mit dem Start.

Legende: Video Zurbriggen missglückt der Start gleich zweimal abspielen. Laufzeit 00:24 Minuten.
Aus sportlive vom 17.12.2018.

So geht's weiter

Von wegen Weihnachtsferien: Die Speedfahrer müssen am 28. Dezember beim Klassiker auf der «Stelvio» in Bormio ran.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 17.12.2018, 18 Uhr

15 Kommentare

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  • Kommentar von Priska Mohotti (PriskiMo)
    Ich bin ein grosser Fan der Paralellrennen, aber ich finde, man müsste schauen, dass beide Pisten gleich sind. So gibt man den guten noch einen Vorteil. Ist mal was anderes und nicht so gefährlich und ich glaube, den meisten Fahrer macht es auch Spass. Und bravo Gino Caviezel. Langsam macht er es seinem Bruder nach.
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  • Kommentar von Erich Singer (liliput)
    Es mag ja sein das die "Ueberflieger" Shiffrin und Hirscher gewisse Rennen uninteressant machen da der Sieg zum vornherein feststeht. aber disse beiden sind absolute Ausnahmetalente. Es liegt an der Konkurrenz dies zu ändern. ich bin überzeugt das auch diese beiden zu besiegen sind!
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Wieso nicht mal was ganz verrücktes. einen "Abrisla", Der Fahrer beginnt mit Abfahrt,, wechselt auf Riesenslalom und dann auf Slalom. Beispiel Lauberhorn. Man Startet oben mir Abfahrt, wechselt in der Langentraien auf Riesenslalom und fährt vom Silberhornsprung an einen Slalom den Ziel hang hinab. Einen Triathlon oder Viertahlon, das wärs?
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