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Weltcup Männer Ligety triumphiert beim Saisonauftakt

Ted Ligety hat das erste Saisonrennen der Männer für sich entschieden. Der Amerikaner gewann den Riesenslalom von Sölden überlegen vor Alexis Pinturault (Fr) und Marcel Hirscher (Ö). Als bester Schweizer klassierte sich Didier Défago auf Platz 14.

2,75 Sekunden betrug der Vorsprung von Ted Ligety auf dem Rettenbachgletscher von Sölden bei seinem Sieg vor Jahresfrist. Auch beim diesjährigen Saisonauftakt fuhr der Amerikaner in einer eigenen Liga, obwohl die Differenz diesmal nicht so gewaltig ausfiel. 0,79 Sekunden betrug der Abstand am Ende auf den zweitplatzierten Franzosen Alexis Pinturault, 1,02 auf Lokalmatador Marcel Hirscher, der damit weiter auf einen Sieg in Sölden warten muss. Ganz anders Ligety, der als erster Fahrer überhaupt zum 3. Mal in Serie im österreichischen Skiort triumphieren konnte.

Dass der Vorsprung nicht grösser war, dürfte auch dem Umstand geschuldet sein, dass die beiden Läufe aufgrund von starken Winden im Startgelände um mehrere Tore verkürzt worden waren. Auch im flachen Schlussteil zogen immer wieder Böen über die Strecke und liessen den 2. Durchgang teilweise zu einer Windlotterie verkommen.

Legende: Video 2. Lauf von Didier Défago abspielen. Laufzeit 1:03 Minuten.
Vom 27.10.2013.

Défago bester Schweizer

Dank der zweitbesten Laufzeit machte der Schweizer Routinier Didier Défago einen Sprung nach vorne auf Platz 14, nachdem er die Qualifkation für den 2. Durchgang als 27. nur knapp geschafft hatte.

Thomas Tumler, der im 1. Lauf als 15. für ein Glanzlicht gesorgt hatte, fiel noch auf Platz 27. zurück. Für den 23-jährigen Samnauner war der Auftritt in Sölden trotzdem eine Erfolgsgeschichte, klassierte er sich doch wie Gino Caviezel (24.) erst zum 2. Mal in den Punkterängen.

Abseits der Podestplätze feierte Bode Miller ein erfolgreiches Comeback. Bei seinem ersten Renneinsatz nach über 19 Monaten Pause schaffte es der Amerikaner auf Platz 19.

6 Kommentare

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  • Kommentar von E.W, H
    Also ich bin sehr zufrieden! Unsere Fahrer, sowie die neuen Trainer haben einen guten Job gemacht. Das Ziel wurde erreicht! Besonders gefreut hat es mich für D, Défago, dass er sich doch noch vor den Jungen hat platzieren können. Da hat sich die Routine & Erfahrung eines "alten Hasen" durchgesetzt. Macht weiter so!
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    1. Antwort von Björn Christen, Bern
      Na ja, gut für Defago, andererseits ist es natürlich peinlich, dass der momentan beste CH-Riesenfahrer ein 36 Jahre alter gelernter Abfahrer ist. Was sagt das über das Nachwuchs-Niveau aus? - Keine Ahnung, was beim SSV alles schief gelaufen ist (abgesehen von Dani Albrechts Pech und dem Absturz von Janka - beides ehemals sichere Riesen-Werte), aber von der Riesen-Topnationen Frankreich und Österreich ist man meilenweilt entfernt.
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    2. Antwort von E.Waeden, H
      Frankreich & Österreich gehören auch nicht immer zu den Top-Nationen! Auch schon sie hatten ihre "Durststrecken" & sind anderen Nationen hinterher gefahren. Bin davon überzeugt, dass die neuen Trainer ein gutes Konzept haben & zusammen mit allen Athleten ( Junge & Alte ) auf einem guten Weg sind & es hoffentlich diese Saison auch mit der Material-Abstimmung klappt, denn das richtige "Arbeitswerkzeug" zu haben ist ebenso wichtig wie das Können.
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  • Kommentar von Jürg Leuenberger, Heimiswil
    @passant: Gibt es auch Sportarten, wo Sie kein "Experte" sind und haben Sie auch schon davon gehört, dass man aufbauende Kritik üben kann? (ich weiss dass mein Kommentar auch nicht aufbauend ist, ist aber bei einem Experten auch schwierig).
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    1. Antwort von jean passant, thun
      Es gibt sehr viele Sportarten von denen ich gar keine Ahnung habe. Jeder in der Schweiz kennt aus aber aus seiner Skizeit (Schule etc.) die RS Rennen. Der RS ist und bleibt die Grunddisziplin und wenn da grosse Mängel sind, wirken sich diese in den anderen Wettbewerben auch aus. Die neuste Juniorengeneration wurde wieder zeitgemässer trainiert und vielleicht schaffen sie den Anschluss wieder. Der Verband hat aber wirklich jahrelang Fehlselektionen vorgenommen und veraltete Methoden angewandt.
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Der 2. Lauf von Défago war zwar besser, aber D.D. hat die in den letzten Jahren vollzogene Änderung in der RS-Technik weitgehend verpasst. Dasselbe gilt aber auch für Janka, Berthod etc. Der Verband hat grosse Mitschuld, bei den Junioren wurde z.B. lange mit den gleichen Torabständen gearbeitet wie bei den Grossen, obschon die Juniorenski einen kleineren Radius zulassen. Dadurch lernten die Jungen nie schnelle, kurze Radien zu fahren und "Nachwürgen" im Schwung ist Ausdruck der Verfehlungen.
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