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Zusammenfassung Nacht-Riesenslalom in Schladming
Aus Sport-Clip vom 25.01.2023.
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Nacht-«Riesen» in Schladming Schweizer Doppelsieg: Meillard triumphiert vor Caviezel!

Kein Odermatt, kein Problem: Die Schweizer trumpfen im Nacht-Riesenslalom in Schladming gross auf.

Der grosse Abwesende

Marco Odermatt, der diese Saison 4 der ersten 5 Riesenslaloms für sich entschieden hatte, verzichtete in Schladming auf einen Start. Der Nidwaldner hatte sich am vergangenen Wochenende in der 1. Kitzbühel-Abfahrt leicht am linken Knie verletzt und wollte trotz absolviertem Training am Mittwochmorgen kein Risiko eingehen.

Das Podest

  • 1. Loïc Meillard (SUI) 2:18,77 Minuten
  • 2. Gino Caviezel (SUI) +0,59 Sekunden
  • 3. Marco Schwarz (AUT) +0,81

Dennoch liess es sich Odermatt nicht nehmen, seinen Team-Kameraden bei der Arbeit im Premieren-Nacht-Riesenslalom in Schladming zuzuschauen. Und diese machten die Absenz des 25-Jährigen prompt vergessen – und wie! Loïc Meillard schnappte sich den Sieg vor Gino Caviezel. Schon bei Halbzeit hatte das Schweizer Duo mit grossem Vorsprung vorne gelegen.

In der Entscheidung behielten auf der pickelharten und eisigen Planai beide kühlen Kopf und bescherten Swiss-Ski den ersten Doppelsieg im Riesenslalom seit Kranjska Gora 2021. Lokalmatador Marco Schwarz komplettierte das Podest – er stand erstmals auf einem «Riesen»-Weltcup-Treppchen. Nach dem 1. Lauf war er an 14. Position klassiert gewesen.

Meillards Erlösung

Für Meillard ist es der erste «echte» Weltcup-Triumph – im Februar 2020 hatte er im Parallel-Riesenslalom in Chamonix (FRA) gejubelt. Nun, mit 26 Jahren, ist der Knoten endgültig geplatzt. Und das überrascht kaum, stand er doch in diesem Monat schon 2 Mal auf dem Treppchen (Dritter im Riesenslalom von Adelboden, Zweiter im Slalom von Wengen).

Für Caviezel ist der 2. Platz das beste Weltcup-Ergebnis der Karriere. Zuvor stand er zweimal als Dritter auf dem Podest: im Oktober 2020 in Sölden (Riesenslalom), im März 2022 in Courchevel/Méribel (Super-G).

Die weiteren Schweizer

  • 15. Thomas Tumler +2,78 Sekunden
  • 22. Livio Simonet +3,43
  • 26. Semyel Bissig +3,82
  • Nicht für den 2. Lauf qualifiziert: Justin Murisier, Daniele Sette, Fadri Janutin

Thomas Tumler präsentierte sich in der Entscheidung deutlich verbessert. Im 1. Lauf noch auf dem 25. Rang, preschte er im 2. Durchgang gleich 10 Plätze nach vorne. Mit dem Resultat erfüllt Tumler als 4. Swiss-Ski-Athlet die internen Selektionskriterien für die WM. Über Weltcup-Punkte konnten sich auch Livio Simonet und Semyel Bissig freuen.

Zingerle mit viel Risiko

Der Italiener Hannes Zingerle war im 2. Lauf angriffslustig unterwegs. Beim letzten Tor vor der Ziellinie geriet er aus dem Gleichgewicht und donnerte in den Werbebogen. Seine Marke zählte nicht nur, sie blieb auch lange das Mass der Dinge. Am Ende machte der 27-Jährige 12 Positionen gut.

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Zingerle stürzt vor dem Ziel – seine Zeit zählt
Aus Sport-Clip vom 25.01.2023.
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So geht's weiter

Im Riesenslalom können sich die Athleten an der WM in Courchevel/Méribel wieder beweisen. Im Weltcup steigt das nächste Rennen in dieser Disziplin am 25. Februar in Palisades Tahoe (USA).

SRF zwei, sportlive, 25.1.23, 17:30 Uhr;

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Siebenthal  (windrad41)
    Und wenn es so wäre, wie Sie es ausführen, dann würde es immer noch viel über tiefere Bedürfnisse und Ängste der Menschen aussagen. Die kann man eben nicht mit viel bla bla wegdenken.
    Und trozdem gibt es viele konkrete Fragen und Schwierigkeiten für die Weltgesselschaft, die wir kennen, denen weder ihre Theorie, noch das Streichen von "unnötigen" Veranstaltungen, am liebsten wenn es andere betrift, gerecht werden.
  • Kommentar von Pirmin Meier  (historiker)
    Braucht Österreich die Strommenge nachts? Natürlich ist wegen Computerrevolution die Differenz Tag - Nacht kleiner, aber wenn die Beleuchtung v. Flutlichtanlage eine Gefahr bedeutet, droht ein Energie-Weltuntergang. Was den politischen Streit betrifft, ersetzt heute "Strom sparen" die umstrittenen katholischen Fastenvorschriften, gegen die es Dispensen gab, wofür man, siehe Strom, bezahlen musste. Zwingli beendete das politische Ausnützen des Fastens. Energiesparen wird eine Art Zivilreligion.
  • Kommentar von markus ellenberger  (ELAL)
    Gratuliere zum wunder schönen Doppelerfolg weiter so. Nur leider kann ich mir ein Seiten Hieb nicht unterlassen da wir ja angeblich in einer Energie Kriese sind ist das ganze schon fragwürdig. Der Riesenslalom hätte auch am Tag durchgeführt werden könne. aber Geld regiert die Welt.
    1. Antwort von jean-claude albert heusser  (jeani)
      Herr Ellen Berger die "Energie Kriese" ist eben nur ein Politiker Bla bla bla und reine angstmacherei, denn wen dem so wäre hätte schon längst ganz "andere griffige Massnahmen" gegeben!
    2. Antwort von Franz Heeb  (fheeb)
      Mit der „Energiekrise“ werden die höheren Preise gerechtfertigt. Mit Angst liess sich schon immer gut Geld verdienen.
    3. Antwort von Mark zurbr  (zurbr)
      Nicht schlimmer als Fußballspiele
    4. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      @Ellenberger/Heeb: Meine Herren haben sie es noch nicht bemerkt?
      Es gibt gar keine "Energiekrise"!
      Einen schönene Tag
    5. Antwort von markus ellenberger  (ELAL)
      @Franz Heeb Ja Angst ist ein sehr gutes mittel um Geld zu verdienen haben wir ja in den letzte fast 3 Jahren mit erlebt (Virus).
    6. Antwort von markus ellenberger  (ELAL)
      @Mark zurbr Und F1 Rennen
    7. Antwort von Blau Nasi  (Larry)
      Eine Kriese gibts eh nicht, vielleicht eine Krise. Verstehe nicht wie man das immer und immer wieder falsch schreiben kann…
    8. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      @Blasi Nau: es sind zum Teil ganz spezielle Autokorrektur-Programme in Aktion; die umgekehrten wie bei mir.
      Herr Ellenberger hat die Kriese fest drauf und ab und zu kommt bei ihm Istanbul raus, wenn es um ganz anderes geht.