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Weltcup Männer Neureuther gewinnt Nachtslalom vor Teamkollege Dopfer

Auf beeindruckende Weise hat Felix Neureuther seinen zehnten Weltcup-Sieg eingefahren. Der Deutsche gewann den Nachtslalom von Madonna di Campiglio vor seinem Landsmann Fritz Dopfer sowie dem Schweden Jens Byggmark. Die Schweizer verpassten die Top 20.

Legende: Video Nachtslalom in Madonna di Campiglio abspielen. Laufzeit 02:58 Minuten.
Aus sportaktuell vom 22.12.2014.

Felix Neureuther bewies im Nachtslalom von Madonna di Campiglio seine Nervenstärke. Der Deutsche, der schon nach dem ersten Lauf mit einer Reserve von nur 9 Hundertstel in Führung gelegen hatte, liess sich von einem starken zweiten Durchgang seines Teamkollegen Fritz Dopfer nicht verunsichern und siegte mit der grossen Differenz von 0,82 Sekunden.

Wasmeier als erfolgreichsten Fahrer abgelöst

Neureuther feierte seinen zehnten Weltcup-Sieg. Damit ist er erfolgreichster deutscher Skifahrer aller Zeiten auf Weltcupstufe. Bislang hatte er in dieser Bestenliste gleichauf mit Markus Wasmeier gelegen, der seine Karriere 1994 beendet hatte.

Rang 3 belegte auf dem schwierigen Hang von Madonna di Campiglio der Schwede Jens Byggmark. Henrik Kristoffersen preschte mit einem fulminanten zweiten Lauf von Platz 14 vor, verpasste das Podest jedoch um eine Zehntelsekunde.

Drei Schweizer auf den Rängen 22 bis 24

Die Swiss-Ski-Fahrer verpassten allesamt eine Top-Platzierung. Justin Murisier und Daniel Yule vermochten als 27. und 25. des ersten Durchgangs nicht von der frischen Piste im zweiten Lauf zu profitieren. Sie klassierten sich auf den Schlussrängen 22 und 23, unmittelbar vor Luca Aerni, der mit einem schwachen zweiten Lauf von Platz 18 auf 24 zurückfiel.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 22.12.2014, 20:40 Uhr.

11 Kommentare

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  • Kommentar von M.Müller, Zürich
    Wie kann kein Strom gespart werden? Mit einem Nachtslalom! Nicht nur das Universum ist endlos...... Was solls, wir machen ja auch sinnlose Flug Shows zum Belustigen des Volkes.
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  • Kommentar von Heubibruni, Basel
    Warum eigentlich wurde der Deutsche Fahrer Dopfer als zweiter nicht ein einziges mal erwähnt? Ist der zweite Platz nicht mehr interessant oder schämte man sich als Schweizer, dass zwei Deutsche oben mitmischten?
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    1. Antwort von jean passant, thun
      Ich bin auch der Meinung, dass nicht die Allerlei-Rangierungen der Schweizer Mitfahrer, sondern die Spitzenleute Beachtung verdienen. Das deutsche Team kann einen tollen Erfolg zu feiern. Glückwunsch nach Deutschland.
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  • Kommentar von SKoene, ZH
    Wenn Murisier mal unter den Top 30 der Startliste ist, Aerni wieder 100%tig Fit ist und Yule so weiter macht wird bald vieles möglich sein im (nicht vergessen) JUNGEN Schweizerteam
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    1. Antwort von jean passant, thun
      Ich plante schon völlig auf Kommentare zu verzichten. Ich kann mich aber nach diesem Rennen schlecht zurückhalten. Mit grossem personellem und finanziellem Aufwand bringen die Athleten knapp noch einzelne Top Ten Plätze zu Stande. Feuz verdient Respekt, Caviezel und Yule haben o.k. abgeschnitten, aber insgesamt sind die Alpinen vom früher wohl erfolgreichsten Sportverband der Schweiz zu einer mediokeren Mitfahrtruppe mutiert.
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    2. Antwort von silä richä, achteten
      @SKoene: das glaube ich nicht! Das hat man schon vor 2 Jahren gesagt. Und solche Sachen wie "noch nicht 100% fit" sind für mich nur billige ausreden!
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    3. Antwort von W. E, Kt. Zürich
      @J. Passant: Gestern ein interessantes Interview auf ORF mit dem Trainer der österreichischen Mannschaft gehört, haben die Österreicher ähnliche Probleme wie wir. Zwischen den "alten" Routiniers hat sich eine grosse Lücke aufgetan. Es ist positiv, dass man Junge beim WC nicht verheizen will. Aber ebenso wie die Österreicher sind auch wir Schweizer auf einem guten Weg. Und alle, welche in den Top 30 der Weltrangliste stehen, verdienen unseren Respekt. Ebenso unsere Jungen für ihre Leistungen.
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    4. Antwort von Juha Stump, Zürich
      @J. Passant: Gut zu wissen, dass Sie wieder zurück sind. Es braucht solche kritischen Geister wie Sie, sonst wird die Sportabteilung im Forum zu einem Meinungs-Einheitsbrei. - Was Sie über die Schweizer schreiben, trifft noch viel mehr auf die Deutschen zu, die eigentlich genug Geld hätten. Wen haben sie noch neben Neureuther, Dopfer und Luitz? Bei den Frauen sieht es ähnlich aus. Zudem stehen die Alpinen auch medial ganz im Schatten der Skispringer, Biathleten und Eisschnellläufer.
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    5. Antwort von Eve (If) W., Kt. Zürich
      Komisch J. Stump, die vergangenen beiden Winter tönten Sie noch ganz anders! Da haben Sie J. Passants ständige Kritik an unseren Athleten auch nicht befürwortet!
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    6. Antwort von Mimi Sostic, Pratteln
      @ EW Kt. ZH Herr Stump vertritt teilweise etwas seltsame Ansichten. Zwar überschüttete er die Skifahrer und auch andere Sportler mit Lob, bei RF forderte er aber den sofortigen Rücktritt und das mehr als einmal. Verstehen muss man das nicht, immerhin vertritt er aber seine eigene Meinung.
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    7. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Falsch. Ich habe zwar auch gefunden, dass J. Passants Kritik an den Alpinen übertrieben war, aber ich habe ihm in Ansätzen Recht gegeben, weil er im Gegensatz zu vielen anderen Bloggern tatsächlich etwas von der Materie versteht. Was RF betrifft, habe ich NIE seinen Rücktritt gefordert, zumal es ihn sowieso nicht interessiert, was wir hier schreiben. Aber ich verhehle nicht, dass ich mich dann, wenn es einmal so weit ist, darüber freuen werde. SOLCHE Götter braucht die CH nicht.
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