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Odermatt bester Schweizer Kristoffersen fängt Hirscher auch in Bansko ab

Der Sieger des Riesenslaloms in Bansko heisst Henrik Kristoffersen. Von den Schweizern kann Marco Odermatt überzeugen.

Das Podest

  • 1. Henrik Kristoffersen (No) 2:26,87
  • 2. Marcel Hirscher (Ö) + 0,04
  • 3. Thomas Fanara (Fr) + 0,39

Der Bann scheint seit der WM gebrochen: Hatte sich Henrik Kristoffersen im Weltcup Mal für Mal hinter Marcel Hirscher mit Platz 2 begnügen müssen, drehte der Norweger in Are den Spiess um. Kristoffersen fing damals im 2. Lauf den Österreicher (und Alexis Pinturault) noch ab und wurde Riesenslalom-Weltmeister.

Beim «Riesen» in Bansko liess Kristoffersen Hirscher nun erneut hinter sich. Der Zweitplatzierte bei Halbzeit fuhr eine Zeit, an der sich Hirscher die Zähne ausbiss. Der Gesamtweltcupführende verpasste den 69. Karrieresieg um 0,04 Sekunden. Gleichwohl konnte sich Hirscher ein wenig freuen: Er holte sich nach der Slalom- auch die Riesenslalom-Kugel. Mit total 19 Kugeln (Gesamt und Disziplinen) hat Hirscher einen Rekord von Ingemar Stenmark egalisiert.

Schlagzeilen machte auch der Drittplatzierte: Thomas Fanara verbesserte seine «Bestmarke» als ältester Riesenslalom-Podestfahrer abermals. Sie steht nun bei 37 Jahren und 10 Monaten.

Die Schweizer

  • 8. Marco Odermatt + 1,84
  • 12. Loic Meillard + 2,29
  • 20. Cédric Noger + 3,04
  • 23. Gino Caviezel + 3,26
  • 28. Thomas Tumler + 4,73

Eine weitere überzeugende Leistung gelang Marco Odermatt. Der Youngster klassierte sich als starker Achter. Besser war der Nidwaldner in seiner noch jungen Weltcupkarriere erst einmal klassiert (Rang 7 im Dezember in Val d'Isère).

Odermatt war in Bansko bester Schweizer. Dies auch, weil Teamleader Loic Meillard nicht überzeugen konnte. Schon im 1. Lauf verlor er viel Zeit auf Hirscher, war aber immerhin Siebter. Im 2. Lauf büsste Meillard noch 5 Positionen ein.

Zum 2. Mal in die Punkte fuhr Cédric Noger (nach Platz 18 in Saalbach im Dezember). Der 26-Jährige qualifizierte sich mit Startnummer 45 als 23. für den 2. Lauf. Am Nachmittag verbesserte sich Noger auf Schlussrang 20. Der Ostschweizer rechtfertigte mit dieser starken Leistung sein Aufgebot für Bansko.

So geht es weiter

Noch 3 Weltcup-Wochenende stehen in diesem Winter an. Vom 1. bis 3. März gastieren die Männer in Norwegen. In Kvitfjell stehen ein Super-G sowie zwei Abfahrten auf dem Programm. Die Techniker sind eine Woche später in Kranjska Gora gefordert (je ein Slalom und Riesenslalom).

Sendebezug: SRF zwei, sportlive 24.2.19, 12:30 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von markus kohler  (nonickname)
    Hofi hat bereits die perfekte Analyse geliefert. Man kann noch hinzufügen, dass Noger ein gutes Rennen gezeigt hat. Die Schweiz bringt aber einfach kein RS-Team zu Stande. Man kann nur hoffen, dass sich Odermatt nicht von den anderen Laueris anstecken lässt.
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    1. Antwort von Peter Zurbuchen  (drpesche)
      Schauen Sie doch mal den Tatsachen ins Gesicht: Keine andere Mannschaft hat fünf Fahrer in den zweiten Lauf gebracht, im Riesenslalom-Weltcup sind in den ersten 16 Rängen 4 Schweizer (und EIN EINZIGER Österreicher)! Kein RS-Team? Absolut lächerlich!
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    2. Antwort von markus kohler  (nonickname)
      Odermatt hat eine Konstanz auf gutem Niveau. Caviezel stagniert seit Jahren, an guten Tagen fährt er um die Plätze 15-25 mit. Tumler ist ein One Hit Wonder und an guten Tagen erreicht er überhaupt den 2. Lauf. Meillard entwickelt sich zum Caviezel II. Das mag zwar verglichen mit den letzten 10 Jahren ganz nett sein aber Swiss Ski hat bei den Herren ausser Zenhäusern, Feuz und mit diversen Abstrichen Yule keine Spitzenfahrer mehr, das ist ungenügend.
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  • Kommentar von Christian Hofstetter  (hofi)
    Odermatt ist der einzige, der den Endruck erweckte, etwas reissen zu wollen. Meillard wird immer langsamer. Es fehlt ihm die Explosivität. Über die Leistungen von Caviezel und vor allem Tumler kann man nur den Matel des Schweigens legen. Oder klarer: Desolat! Auf der höchsten Stufe war es wieder ein gigantisches Duell zwischen Kristofersen und Hirscher.
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