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Zusammenfassung Parallel-Rennen Lech-Zürs
Aus Sportpanorama vom 14.11.2021.
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Parallel-Rennen ohne Schweizer Kontroverser erster Weltcup-Sieg für Hirschbühl

Christian Hirschbühl schlägt Dominik Raschner im österreichischen Duell des Parallel-Finals von Lech-Zürs (AUT). 6 Schweizer scheitern in der Qualifikation.

Das Podest

  • 1. Christian Hirschbühl (AUT)
  • 2. Dominik Raschner (AUT)
  • 3. Atle Lie McGrath (NOR)

Im Final des einzigen Parallel-Rennens der Saison machten 2 Österreicher den Weltcup-Sieg unter sich aus. Die Oberhand behielt Christian Hirschbühl, der in der Endabrechnung 7 Hundertstel vor Dominik Raschner lag. Der kleine Final war ebenfalls eine Angelegenheit zweier Landsmänner: Der Norweger Atle Lie McGrath bezwang dort Henrik Kristoffersen um 0,15 Sekunden.

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Der Final zwischen Hirschbühl und Raschner
Aus Sport-Clip vom 14.11.2021.
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Die 0,5-Sekunden-Regel

Es wurde schon etliche Male darüber diskutiert: Der maximale Vorsprung, den man bei einem Parallel-Rennen mit in den 2. Durchgang nehmen kann. Wie bei der WM in Cortina lag dieser bei 0,5 Sekunden, doch wieder reichte das nicht, weil der rote Kurs zum Schluss deutlich schneller war. Wer also zuerst auf dem langsameren blauen Kurs antrat, konnte auf der schlechteren Seite nur maximal 0,5 Sekunden verlieren und hatte damit einen klaren Vorteil.

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Parallel-Rennen im Skizirkus: Die Diskussionen reissen nicht ab
Aus Sportpanorama vom 14.11.2021.
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Besonders bitter war dies für Raschner. Er war in der Qualifikation der Schnellste gewesen, musste aber ab dem Achtelfinal jedes Mal zuerst auf dem schnelleren Kurs fahren und hatte damit vor allem im Halbfinal und Final einen Nachteil. Hirschbühl hingegen profitierte im Halbfinal gegen Kristoffersen und auch im Final gegen seinen Landsmann klar von der 0,5-Sekunden-Regel.

Die Schweizer

In der Entscheidung nicht dabei waren die 6 Swiss-Ski-Athleten, die allesamt in der Qualifikation gescheitert waren. Am nächsten dran an der Startberechtigung für die entscheidenden Läufe war Gino Caviezel. Der Bündner war für eine Klassierung in den ersten 16 um einen Zehntel zu langsam. Die Qualifikation bedeutete auch für Daniele Sette, Cédric Noger, Marco Reymond, Weltcup-Debütant Livio Simonet und Thomas Tumler Endstation.

SRF zwei, sportlive, 14.11.2021, 16:00 Uhr;

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20 Kommentare

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  • Kommentar von Benjamin Stricker  (benschi)
    Solche unfairen und unsportlichen Wettbewerbe gehören boykottiert. Swiss Ski sollte keine Athleten mehr dafür aufstellen, ausser vielleicht Nachwuchsfahrer.

    Auch für den Zuschauer ist dieser Wettbewerb in dieser Form nicht sehenswert.
  • Kommentar von Luis Seitz  (Luigi02)
    Sind denn die bei der FIS dumm und/oder haben die einen Schlag auf den Kopf bekommen. Es ist doch so einfach: den Maximalvorsprung erhöhen oder abschaffen. Das kann doch nicht so schwer sein.
    1. Antwort von Matteo von Arx  (Der Sportreporter)
      Wieso braucht es eigentlich einen Maximalrückstand wenn man stürzt ist man draussen so ist es bei den anderen Rennen ja auch.
  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Sportlich ist dieser Sieg gar nichts wert. Raschner war gestern der stärkste Fahrer, aber offenbar musste der Lokalmatador Hirschbühl gewinnen. Meiner Ansicht nach dürften für eine solchen Mist keine WC Punkte vergeben werden.