Das Podest
- 1. Lucas Pinheiro Braathen (BRA) 2:11,95 Minuten
- 2. Loïc Meillard (SUI) +0,54 Sekunden
- 3. Stefan Brennsteiner (AUT) +0,80 s
Mit Startnummer 1 durfte Marco Odermatt den Riesenslalom von Kranjska Gora eröffnen. Schnell wurde allerdings klar, dass dem Nidwaldner die Fahrt nicht optimal geglückt war. Nach 5 Fahrern lag er auf Rang 5, der Rückstand auf die Spitze betrug 0,92 Sekunden. Auf diesem 5. Rang blieb Odermatt dann auch bis zum Ende des 1. Durchgangs. In Führung lag Lucas Pinheiro Braathen. Der Brasilianer war vor dem Start auch der einzige Konkurrent mit realistischen Hoffnungen gewesen, Odermatt die Riesenslalom-Kugel noch streitig zu machen.
Für den Schweizer war also klar, dass im 2. Lauf eine Aufholjagd gefragt ist, wollte er Pinheiro Braathen nicht noch näher herankommen lassen. Diese Aufholjagd missglückte allerdings. Odermatt verlor vor allem in der zweiten Streckenhälfte zu viel Zeit, um den Angriff noch zu starten. Weil Pinheiro Braathen im Anschluss souverän zum Sieg fuhr, büsste Odermatt als 5. 55 Punkte auf den Brasilianer ein. In der Kugel-Wertung liegt er aber weiterhin mit 48 Punkten in Führung, ein Rennen steht noch aus – mit einem 3. Rang hat Odermatt die kleine Kristallkugel in jedem Fall auf sicher.
Ohne Podestplatz musste das Schweizer Team aber nicht auskommen. Loïc Meillard zeigte nach Rang 3 bei Halbzeit im 2. Lauf eine solide Fahrt und überholte noch den Österreicher Stefan Brennsteiner. Auf Sieger Pinheiro Braathen fehlte etwas mehr als eine halbe Sekunde. Für den 25-Jährigen ist es der erste Riesenslalom-Sieg unter brasilianischer Flagge.
Die weiteren Schweizer in den Punkten
- 5. Marco Odermatt +1,33 s
- 14. Luca Aerni +2,41 s
- 15. Thomas Tumler +2,48 s
- 24. Fadri Janutin +3,17 s
Neben dem Schweizer Top-Duo schafften mit Luca Aerni und Thomas Tumler noch zwei weitere Schweizer den Sprung in die Top 15. Aerni war dabei leicht schneller als sein Teamkollege, obwohl er im 2. Durchgang noch 3 Ränge verlor.
Fadri Janutin schaffte es als 30. zum ersten Mal in dieser Saison und gerade noch in den 2. Lauf. Dort konnte er noch 6 Plätze gutmachen und holte als 24. schliesslich erstmals seit Dezember 2024 wieder Weltcuppunkte.
So geht es weiter
Am Sonntag findet in Kranjska Gora ein Slalom statt. Danach folgt ein Speed-Wochenende mit zwei Super-G und einer Abfahrt in Courchevel. Vom 21. 3. bis 25. 3. steigt dann das Weltcupfinale in Lillehammer.