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Riesenslalom in Schladming Meillard erneut «König der Nacht» – Odermatt auf Rang 4

Der Walliser triumphiert nach 2023 abermals auf der Planai. Gino Caviezel verpasst beim Comeback den 2. Lauf.

Die Top 4

  • 1. Loïc Meillard (SUI) 2:14,38 Minuten
  • 2. Lucas Pinheiro Braathen (BRA) +0,73 Sekunden
  • 3. Alban Elezi Cannaferina (FRA) +0,90
  • 4. Marco Odermatt (SUI) +1,26

Vor 3 Jahren gewann Loïc Meillard den 1. Nacht-Riesenslalom in Schladming. Nun bewies der Walliser erneut, dass ihm die Planai ausgezeichnet liegt. Auf der äusserst eisigen Unterlage hatte der 29-Jährige nach dem 1. Lauf knapp hinter Lucas Pinheiro Braathen gelegen. Im 2. Durchgang drehte Meillard den Spiess aber um und stiess den für Brasilien startenden Norweger noch deutlich vom Thron. Für den Slalom-Weltmeister war es der 9. Weltcup-Sieg.

Für Marco Odermatt waren für einmal nicht aller guten Dinge 3. Nachdem er in Schladming schon in den beiden Jahren zuvor nach einem jeweils verhaltenen 1. Lauf noch aufs Podest gefahren war, gelang ihm das Kunststück in diesem Winter nicht mehr. Von Rang 7 in die Entscheidung gehend, wurde er kurz nach dem Start ausgehebelt und konnte so nicht mehr genügend Zeit aufholen. Zwar machte er trotz des Missgeschicks noch 3 Plätze gut, landete aber schliesslich als 4. um 0,36 Sekunden neben dem Podest.

Eine erstaunliche Geschichte schrieb der erst 22-jährige Franzose Alban Elezi Cannaferina, der von Rang 8 noch auf 3 vorstiess und seinen ersten Podestplatz der Karriere feierte. Zuvor war ein 11. Platz sein Weltcup-Bestergebnis im Riesenslalom gewesen.

Das Comeback

Nach über einem Jahr Verletzungspause gab Gino Caviezel auf der Planai sein Comeback. Für den Bündner, der über 4,5 Sekunden auf die Bestzeit von Pinheiro Braathen verlor und den 2. Lauf als 42. verpasste, ging es vor allem darum, ohne Resultatdruck Wettkampfluft zu schnuppern.

Auf einen weiteren Start in diesem Weltcup-Winter wird Caviezel verzichten, da er sonst seinen Verletztenstatus verlieren und in der Startliste weit zurückfallen würde.

Die weiteren Schweizer

  • 31. Fadri Janutin +3,06
  • Ausserdem nicht im 2. Lauf: Thomas Tumler, Luca Aerni, Sandro Zurbrügg (alle out).

Kein gutes Gefühl für Olympia holen konnten Thomas Tumler und Luca Aerni. Beide scheiterten im 1. Durchgang bereits nach wenigen Fahrsekunden praktisch an der gleichen Stelle. Auch Sandro Zurbrügg sah das Ziel im 1. Lauf nicht. Bitter verlief das Rennen zudem für Fadri Janutin, der mit der Startnummer 55 als 31. die Entscheidung um 0,10 Sekunden verpasste.

So geht es weiter

Am Mittwoch steht an gleicher Stätte ein Slalom auf dem Programm. Am Sonntag, 1. Februar, sind dann noch einmal die Speed-Cracks bei der Abfahrt in Crans-Montana gefordert, ehe es an die Olympischen Spiele geht. Dort werden die Rennen in Cortina (Frauen) und Bormio (Männer) stattfinden. Los geht es mit den Abfahrten am 7. (Männer) bzw. 8. Februar (Frauen).

Resultate

SRF zwei, sportlive, 27.01.2026, 20:30 Uhr ; 

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