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Kristoffersen-Sieg und Odermatt-Sorgen in Alta Badia
Aus Sport-Clip vom 22.12.2019.
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Riesenslalom von Alta Badia Kristoffersen beerbt Hirscher

Henrik Kristoffersen gewinnt den Riesenslalom von Alta Badia. Bester Schweizer ist Marco Odermatt auf Platz 5. Der Youngster hat sich dabei allerdings am Knie verletzt.

Das Podest

  • 1. Henrik Kristoffersen (NOR) 1:57,33
  • 2. Cyprien Sarrazin (FRA) +0,31
  • 3. Zan Kranjec (SLO) +0,39

Nach zuletzt 6 Triumphen in Folge von Marcel Hirscher gibt es nach dem Rücktritt des Österreichers wieder einen neuen Sieger in Alta Badia: Henrik Kristoffersen. Der ewige Widersacher Hirschers zeigte nach einem durchzogenen 1. Lauf eine starke Reaktion und holte sich seinen 4. Weltcup-Sieg im Riesenslalom.

Dahinter klassierte sich der überraschende Franzose Cyprien Sarrazin. Mit einem Gewaltsritt im 2. Durchgang machte er 20 (!) Plätze gut und preschte auf sein persönlich zweites Weltcup-Podest vor (zuvor ein Sieg im Parallel-Riesenslalom).

Mit Zan Kranjec komplettierte ein Slowene das Podest.

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Kristoffersen: «Ich freue mich über jeden Sieg genau gleich»
Aus Sport-Clip vom 22.12.2019.
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Die Schweizer

  • 5. Marco Odermatt +0,83
  • 12. Loïc Meillard +1,19
  • 15. Justin Murisier +1,30
  • 17. Gino Caviezel +1,39
  • 25. Cedric Noger +1,86
  • 29. Thomas Tumler +3,11

Obwohl der 5. Platz für den jungen Marco Odermatt ein beachtliches Resultat ist, wird der Nidwaldner der verpassten Chance nachtrauern: Als Zweitschnellster in den 2. Lauf gestartet, vergab er seinen Vorsprung mit einem groben Schnitzer im oberen Streckenteil.

Im Ziel griff sich der 22-Jährige ans Knie und musste anschliessend mit der Bahre abtransportiert werden. Unter Tränen wurde Odermatt ins Hotel zurückgebracht. Eine MRI-Untersuchung am Montag soll Aufschluss darüber geben, wie schwer sich der Youngster verletzt hat.

Auch Justin Murisier und Loïc Meillard hatten vor allem im 1. Lauf die Basis für ihr gutes Resultat gelegt und reihten sich am Ende im zeitlich eng beieinanderliegenden Mittelfeld ein.

In den ersten beiden Riesenslaloms der Saison war Gino Caviezel noch als Neunter jeweils bester Schweizer gewesen. Diesmal verlor auch er vor allem im 2. Lauf mit diversen Rutschern und einem groben Bremser viel Zeit. Ein ähnliches Schicksal ereilte Thomas Tumler: Der Bündner büsste nach einem Fehler im 2. Durchgang 12 Plätze ein.

Auch Riesenslalom-Spezialist Cédric Noger konnte seine gute Ausgangslange aus dem 1. Lauf (13.) nicht ganz nutzen.

Der Aufreger

Ein Funktionär hatte sich im dümmsten Moment in den Zielraum verirrt: Kurz bevor Filip Zubcic über die Ziellinie fuhr, lief der Mann an ebendieser vorbei. Der Kroate verfehlte den Verirrten nur äusserst knapp – und zeigte sich dementsprechend entnervt.

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Zubcic verfehlt Funktionär nur knapp
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So geht es weiter

Am Montag vor Heiligabend steht für die Männer in Alta Badia noch ein Parallel-Riesenslalom an, ehe es nach der Weihnachtspause in Bormio weitergeht: Am Freitag und Samstag kommen die Speedspezialisten in der Abfahrt zum Zug, am Sonntag geht es in der ersten Alpinen Kombination der Saison zur Sache.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 22.12.19, 10:00 Uhr

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Giorgio de Salice  (G.d.S.)
    Vermutlich ist der umtriebige Funktionär (siehe Zieleinfahrt Zubcic) ein Mitarbeiter der akkreditieren FIS-Zielsponsoren. Wenn man das Bild genau betrachtet sieht man, wie er eine Handvoll verschiedenfarbige Trinkflaschen in den Medien- resp. Sponsorenbereich bringt.
  • Kommentar von Philipp Vischer  (HakunaMatata)
    Hoffen wir es ist nichts Schlimmeres bei Odermatt. Es ist einfach unglaublich wie viele Toptalente und Juniorenweltmeister der Schweiz mit schweren Verletzungen ausfallen und in der Entwicklung massiv zurückgeworfen werden. Mir scheint dass andere Nationen, speziell die Österreicher, dieses Problem nicht derart ausgeprägt haben. Blöde Verletzungshexe...
    1. Antwort von Mario Enzler  (marioenzler)
      Leider befürchte ich einen Kreuzbandriss
    2. Antwort von Manuel Meier  (Manu.)
      @Mario Enzler Ja, das befürchte ich auch. Denn diese Bewegung war genau die, bei denen die meisten Kreuzbandrisse passieren....
      Hoffen wir das beste.
    3. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      Liste der langzeitverletzten ÖSV Damen, Saison 18/19: Elisabeth Kappaurer, Sabrina Maier, Christine Scheyer, Cornelia Hütter, Katharina Gallhuber, Rosina Schneeberger, Stephanie Brunner, Anna Veith. So viel zum Thema; speziell bei den Österreichern sei das Verletzungsproblem nicht so ausgeprägt.