Zum Inhalt springen
Inhalt

Slalom in Kitzbühel Erster Podestplatz für Daniel Yule

Der Walliser wird im Kitzbühel-Slalom nur von Kristoffersen und Hirscher geschlagen.

Das Podest

  • 1. Henrik Kristoffersen (No)
  • 2. Marcel Hirscher (Ö) + 0,97 Sekunden
  • 3. Daniel Yule (Sz) + 1,35 Sekunden

15 Mal war Yule schon in die Top 10 gefahren (13 Slaloms, 2 City Events). Zu einem Podestplatz hatte es ihm bisher nicht gereicht. In Kitzbühel feierte er dank zwei starken Läufen (4. und 6. Laufzeit) seine Premiere.

Kristoffersen legte die Basis zu seinem 16. Weltcupsieg im 1. Lauf. Der Norweger distanzierte Hirscher um über eine Sekunde. Es war Kristoffersens 2. Erfolg auf dem Ganslernhang nach 2016, aber sein erster Sieg in diesem Winter. Seine Nervosität vor dem 2. Lauf war offensichtlich gross.

Legende: Video Nichts für Empfindliche: Kristoffersens Hyper-Nervosität abspielen. Laufzeit 00:12 Minuten.
Aus sportlive vom 21.01.2018.

Michael Matt im Pech

Vorjahressieger Hirscher reichte ein starker 2. Durchgang nicht zum 6. Slalomsieg in Folge. Er rückte aber noch um einen Rang vor – wegen des Pechvogels des Tages.

Michael Matt hatte als einziger im 1. Lauf mit Kristoffersen mithalten können, schied im Finale aber aus. Er verpasste es, mit Bruder Mario gleichzuziehen, der im Jahr 2000 in Kitzbühel gewonnen hatte.

Die weiteren Schweizer

  • 6. Ramon Zenhäusern + 2,34 Sekunden
  • out: Luca Aerni
  • out: Marc Rochat

Stimmen:

  • Yule: «Das ist der Skisport: Man muss sich durch schwierige Zeiten kämpfen, hat aber auch Schönes. Heute ist einfach alles für mich aufgegangen.»
  • Zenhäusern: «Der direkt gesteckte 2. Lauf war ein richtiges Spektakel. Ich bin mega-happy für Yule. Meine Leistung war auch okay.»
  • Kristoffersen: «Heute lief es gut für mich. Ich hatte einen schönen 1. Lauf. Im 2. Lauf war ich mehrmals am Limit. Eine Demonstration, wie von Hirscher in Wengen, war es aber nicht.»

Debütant Goutt bejubelt

Für ein Highlight sorgte im 1. Lauf Yohan Gonçalves Goutt. Der Fahrer aus dem südostasiatischen Inselstaat Ost-Timor gab sein Weltcup-Debüt. Trotz seiner 20 Sekunden Rückstand auf Kristoffersen wurde Goutt vom Publikum bejubelt. Der 23-Jährige hat schon an Olympia in Sotschi und an der WM in Beaver Creek teilgenommen.

Legende: Video Riesenapplaus für Weltcup-Debütanten aus Osttimor abspielen. Laufzeit 01:09 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 21.01.2018.

Revanche am Dienstag

Die Verlierer vom Ganslernhang haben bereits am Dienstag beim Nachtslalom von Schladming Gelegenheit zur Revanche. Am nächsten Wochenende gastiert der Männer-Tross in Garmisch-Partenkirchen (Abfahrt, Riesenslalom).

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 21.01.18, 10:15 Uhr

14 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Einfach schön, dieser 3. Rang von Yule & der hervorragende 6. Rang von Zenhäusern. "Freude herrscht!" Herzliche Gratulation. Wenn es mal läuft, dann läuft's. Und wenn wie bei Aerni mal der Wurm drin ist, ist er drin. Da muss jetzt wieder Selbstvertrauen wachsen. Wünschen wir ihm viel Glück, denn er ist ja so gut in die Saison gestartet.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Jan Kernen (Jan Kernen)
    Daniele Röthenmund von welchen Swissski Athleten sprichst du da genau welche meinen der Erfolg komme von selbst? Kenne einige der Athleten die im Kader sind und da denkt garantiert keiner so.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Feuz, bei ihm ist es Bekannt das er nicht gerade fleissig wahr beim Training. Als er dann ernsthafter Anfing zu trainieren, kamen auch die Erfolge. Tatsache ist das im Schweizer Skisport, sehr wenige die als Junior Erfolg hatten, den Durchbruch schaffen, das können sie nicht widerlegen. Man ist in anderen Nationen viel härter im Umgang mit den Athleten, wenn sie keine Resultate bringen müssen sie aus dem eigenen Sack bezahlen. Weniger wäre manchmal mehr!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Beat Reuteler (br)
    Also, doch Hr. Kristoffersen, es war wirklich eine Demonstration.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen