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Super-G in Kitzbühel Svindal versöhnt sich mit der Streif

Der vor zwei Jahren auf der Streif schwer gestürzte Aksel Svindal hat den verkürzten Super-G in Kitzbühel gewonnen. Beat Feuz meldete mit Platz 6 seine Ambitionen für die Abfahrt vom Samstag an.

Das Podest

  • 1. Aksel Svindal (No)
  • 2. Kjetil Jansrud (No) +0,50 Sekunden
  • 3. Matthias Mayer (Ö) +0,56

Vor fast genau zwei Jahren war Svindal in der legendären Abfahrt von Kitzbühel schwer gestürzt. Ein Kreuzband- und Meniskusriss hatten den Norweger danach zu einer langen Pause gezwungen. Auf seine erstmalige Rückkehr auf die Streif hatte der 35-Jährige mit gemischten Gefühlen vorausgeschaut – unbegründet, wie sich nun zeigte.

«Ich habe schon etwas mehr Druck gespürt als sonst. Dieses Resultat hilft einem natürlich dann schon enorm», sagte Svindal nach dem Rennen. Dank Jansrud durften sich die Norweger auf der wetterbedingt stark veränderten Strecke gleich über einen Doppelsieg freuen. Hannes Reichelt war als Vierter nur eine Hundertstel langsamer als sein drittplatzierter Landsmann Mayer.

Die Schweizer in den ersten 30

  • 6. Beat Feuz +0,83
  • 13. Gilles Roulin +1,56
  • 16. Thomas Tumler +1,67
  • 19. Ralph Weber +1,72
  • OUT Mauro Caviezel, Gino Caviezel, Gian Luca Barandun

Für das beste Schweizer Resultat sorgte Feuz als Sechster. Angesichts der Tatsache, dass er im Super-G in der bisherigen Saison einen 10. Platz als Bestresultat vorzuweisen hatte, zeigte sich der Schangnauer zufrieden. Oder in den Worten des Lauberhorn-Siegers: «Meine Leistung war nicht grundlegend schlecht.» Für die Abfahrt vom Samstag (ab 11:20 Uhr live auf SRF zwei) lässt der 6. Platz von Feuz durchaus hoffen.

Roulin realisierte mit Rang 13 das beste Super-G-Resultat seiner Karriere. Mauro Caviezel verpasste nach einer ansprechenden Fahrt ein Tor und schied aus, ebenso wie später sein Bruder Gino.

Das Wetterpech

Bis am Mittag war die Durchführung des Super-G noch auf der Kippe gestanden. Neuschnee und Regen im unteren Streckenteil bescherten den Helfern viel Arbeit. Bereits früh war entschieden worden, dass das Rennen erst am Nachmittag und auf verkürzter Strecke gestartet wird. Der Start befand sich bei der Mausefalle, die Ziellinie wurde am Oberhausberg gezogen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 19.01.2018, 13:00 Uhr

3 Kommentare

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  • Kommentar von René Ruf (RenéR)
    Der Titel "Svindal versöhnt sich mit der Streif" ist keine treffende Überschrift, entspricht nicht den Gegebenheiten. Svindal stürzte vor 2 Jahren am Hausberg. Das Ziel des gestrigen Super-G befand sich oberhalb vom Hausberg.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Wir haben in den Speed Disziplinen ein Problem, da wissen wirklich nur Feuz und Rollin beständig zu Überzeugen. Caviezel?s scheiden einfach Zuviel aus oder machen grosse Fehler! Mauros ausscheiden wahr einfach einer mangelnder Kursbesichtigung zuzuführen, er schien da Orientierungslos! bei beiden Caviezel's scheint Konzentration allgemein ein Problem zu sein.
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  • Kommentar von Samuel Roggli (Samsemylia)
    Liebes SRF, ich denke, wenn die Fahrt rund 20s länger dauert, als auf der Originalstrecke, ist es nicht ganz angebracht, auf sämtlichen Kanälen von einem 'verkürzten' Super G zu sprechen...verändert würde es wohl deutlich besser treffen.
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