Das Podest
- 1. Dominik Paris (ITA) 1:26,81 Minuten
- 2. Vincent Kriechmayr (AUT) +0,07
- 3. Raphael Haaser (AUT) +0,38
Es ist ein Bild mit Seltenheitswert, das in den letzten 4 Jahren (seit Kvitjfell 2022) in 30 Rennen nur 2 (!) Mal vorkam: Kein Schweizer auf einem Super-G-Podest. Der Sieg beim Saisonfinale in Lillehammer ging wie schon in der Abfahrt am Samstag an Dominik Paris.
Der Routinier aus dem Südtirol verhinderte einen österreichischen Doppelsieg. Der zweitplatzierte Vincent Kriechmayr musste sich um nur 7 Hundertstel geschlagen geben.
Paris outete sich bei seinem 26. Weltcup-Sieg einmal mehr als Spezialist für gewisse Strecken. Es war sein 8. Triumph in Kvitfjell, dazu gewann er 7 Mal in Bormio.
Die weiteren Schweizer
- 4. Alexis Monney +0,66
- 6. Stefan Rogentin +0.93
- 10. Franjo von Allmen +1,73
- 19. Marco Odermatt +1,97
Am ehesten hätte Alexis Monney dafür sorgen können, dass die Schweizer nicht leer ausgehen. Mit der Startnummer 2 stellte er die klare Bestzeit auf, wurde am Ende aber noch knapp vom Podest gestossen. Eine starke Leistung zeigte auch Stefan Rogentin, der am Ende 6. wurde.
Enttäuschungen setzte es für die beiden Schweizer Speed-Überflieger Franjo von Allmen und Marco Odermatt ab. Von Allmens wilde Fahrt war für einmal nicht allzu schnell, zu oft landete der 3-fache Goldgewinner von Milano Cortina neben der Ideallinie.
Noch schlimmer erging es Odermatt, der seine Fahrt komplett verbremste und als 19. gar die Weltcup-Punkte verpasste. Seit Kvitfjell 2022 hatte es der Nidwaldner in 30 Rennen stets in die Top 7 geschafft, diese Serie riss ausgerechnet am gleichen Ort.
Odermatt dürfte das Resultat verschmerzen können, stand er doch schon vor dem Rennen als Disziplinen-Sieger im Super-G fest. Er dürfte seine Kräfte für den Riesenslalom am Dienstag geschont haben, in welchem er gegen Lucas Pinheiro Braathen (BRA) noch um die kleine Kristallkugel kämpft.
So geht es weiter
Beim Saisonfinale in Lillehammer verschieben die Männer nun von Kvitfjell nach Hafjell, wo die abschliessenden beiden Technik-Rennen anstehen. Am Dienstag wird der Riesenslalom gefahren, am Mittwoch der Slalom.