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Super-G Männer in Wengen Franzoni mit der 1 zum Sieg – von Allmen auf dem Podest

Giovanni Franzoni düpiert im Super-G von Wengen alle und feiert seinen ersten Weltcupsieg. Franjo von Allmen fährt aufs Podest.

Das Podest

  • 1. Giovanni Franzoni (ITA) 1:45,19 Minuten
  • 2. Stefan Babinsky (AUT) +0,35 Sekunden
  • 3. Franjo von Allmen (SUI) +0,37

Die Startnummer 1 ist bei den Fahrern im Super-G normalerweise nicht wirklich beliebt, weil es hilft, einige Fahrten von Konkurrenten analysieren zu können. Giovanni Franzoni war das beim Rennen in Wengen aber egal. Der Italiener eröffnete den Super-G und setzte eine Zeit in den Schnee, an welcher sich ein Athlet nach dem anderen die Zähne ausbiss. Mit einer direkten Fahrt und ohne Gegenschwung im Ziel-S erreichte der 24-Jährige das Ziel nach 1:45,19 Minuten.

Dass Franzoni die Lauberhorn-Strecke liegt, hatte er bereits in den beiden Abfahrtstrainings bewiesen. Sowohl am Dienstag als auch am Donnerstag hatte er das Training für sich entschieden. Dass es beim Super-G dann aber direkt so funktioniert, war dennoch überraschend.

Bislang hatte der Italiener erst einmal auf dem Weltcup-Podest gestanden, im Dezember in Gröden. Nun feierte er seinen ersten Weltcupsieg – und ist definitiv auch für die Abfahrt vom Samstag einer der grossen Favoriten.

Am nächsten an Franzoni heran kam Stefan Babinsky. Der Österreicher, der mit Startnummer 4 ebenfalls früh ins Rennen ging, verlor 35 Hundertstel. Vor allem im Schlussabschnitt konnte Babinsky nicht mithalten. Der letzte Sektor wurde auch Franjo von Allmen zum Verhängnis. Zuvor noch gleichauf, verlor der Vorjahressieger entscheidende Zeit und fuhr am Ende mit 0,37 Sekunden Rückstand auf Rang 3.

Die weiteren Schweizer

  • 4. Marco Odermatt +0,53
  • 7. Stefan Rogentin +0,91
  • 19. Alexis Monney +2,30
  • 22. Loïc Meillard +2,61
  • 28. Justin Murisier +2,85
  • 30. Marco Kohler +3,05
  • 31. Alessio Miggiano +3,25

Marco Odermatt kam nicht wie gewohnt auf Touren und verlor bereits früh viel Zeit. Diese Hypothek konnte der Nidwaldner nicht mehr gutmachen. Am Ende reichte es für den Führenden im Gesamtweltcup «nur» zu Rang 4. Im Ziel gratulierte er Franzoni fair – und gab direkt zu: «Ich habe oben deinen Lauf gesehen und wusste, dass das Platz 1 wird.»

Auch die weiteren Schweizer konnten höchstens teilweise mithalten. Stefan Rogentin überzeugte beim Start, fiel aber danach bis auf Schlussrang 7 zurück. Beeindruckend seine Konstanz: In den letzten 7 Super-G fuhr der 31-Jährige immer in die Top 8. Aber auch nie auf das Podest.

Weltcup-Punkte gab es auch für Alexis Monney, Loïc Meillard, Justin Murisier und Marco Kohler. Alessio Miggiano verpasste bei seinem ersten Weltcup-Auftritt in Wengen die Top 30 knapp.

So geht es weiter

Das Lauberhornwochenende ist nun so richtig lanciert. Am Samstag steigt die legendäre Abfahrt, am Sonntag der Slalom. Am kommenden Wochenende steht mit Kitzbühel dann der nächste Klassiker auf dem Programm. Bei SRF sehen Sie alle Rennen live.

Resultate

SRF zwei, sportlive, 16.01.2026, 12:00 Uhr ; 

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