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So vollbepackt wird die Lauberhorn-Woche
Aus Sport-Clip vom 12.01.2022.
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Vier Rennen am Lauberhorn Wengen: Zuschauer, tolles Wetter und wieder einmal ein Super-G

Vier Tage nach dem Adelboden-Slalom wird in Wengen bereits das 1. Rennen gefahren. Hier finden Sie wichtige Infos dazu.

Mit den Lauberhornrennen steht das Schweizer Ski-Highlight der Saison vor der Tür. Am Fusse von Eiger, Mönch und Jungfrau messen sich die besten Skifahrer der Welt und kämpfen um Sieg, Hundertstelsekunden und Weltcuppunkte. Das müssen Sie zum Weltcup in Wengen wissen:

Das Programm

Ausnahmsweise wird am Lauberhorn schon am Donnerstag das erste Rennen ausgetragen. Auf dem Programm steht der Super-G, der zuerst im November in Lake Louise und dann Ende Dezember in Bormio hatte abgesagt werden müssen. Danach folgen zwei Abfahrten sowie am Sonntag der Slalom.

  • Donnerstag, 13.01.: Super-G
  • Freitag, 14.01.: Abfahrt I
  • Samstag, 15.01.: Abfahrt II
  • Sonntag, 16.01.: Slalom

Die drei Speedrennen werden jeweils um 12:30 Uhr gestartet. Der 1. Lauf des Slaloms beginnt um 10:30 Uhr, der 2. Durchgang um 13:30 Uhr.

So überträgt SRF aus Wengen

SRF zwei überträgt sämtliche Rennen live – mit jeweils 15 bis 20 Minuten Vorprogramm. Zudem zeigt der Sender die Siegerehrungen der Abfahrt am Freitag und Samstag ab 19:05 Uhr. In der SRF Sport App sind Sie ebenfalls stets live mit von der Partie.

Erst zum 2. Mal ein Super-G

Der Super-G vom Donnerstag ist zwar kein Novum für Wengen, aber eine absolute Rarität. In der Geschichte des Weltcups wurde am Lauberhorn erst einmal ein Super-G ausgetragen: 1994 setzte sich Marc Girardelli (LUX) durch, Daniel Mahrer war als Neunter bester Schweizer.

Marc Girardelli 1994
Legende: Vor 28 Jahren Der bislang einzige Super-G-Gewinner am Lauberhorn heisst Marc Girardelli. Keystone

Das sind die «Titelverteidiger»

2021 fielen die Lauberhornrennen der Corona-Pandemie zum Opfer. Die letzten Sieger in Wengen heissen Beat Feuz (Abfahrt) und Clément Noël (Slalom). Der dritte Champion von 2020 ist Matthias Mayer, der sich vor 2 Jahren völlig überraschend in der Kombination durchsetzte.

Das macht das Wetter

An den 4 Renntagen darf mit Sonnenschein ohne Ende gerechnet werden. Es scheint fast, als habe sich 2022 Petrus für die Skifestspiele in Wengen angemeldet. Von Donnerstag bis Sonntag ist es meist wolkenlos, der Nebel bleibt im Flachland liegen. Zudem ist es angenehm warm – perfekt für die Zuschauer. «Von Donnerstag bis Samstag gibt es selbst auf der Lauberhornschulter rund 5 Grad, erst am Sonntag wird es mit 0 Grad wieder etwas kühler», sagt SRF-Meteorologe Felix Blumer.

Publikum ja – aber wie viel?

Wie am vergangenen Wochenende in Adelboden werden auch die Rennen in Wengen vor Publikum stattfinden. Wie viele Zuschauer an den vier Renntagen ans Lauberhorn pilgern werden, lässt sich schwer abschätzen. Der Vorverkauf sei mässig, man spüre eine gewisse Zurückhaltung bei den Fans, sagte OK-Präsident Urs Näpflin am Wochenende.

Die Vorsicht vor Corona

Aufgrund der hohen Corona-Fallzahlen der vergangenen Wochen hat Wengen sein Sicherheitskonzept angepasst. Das Fahrerlager soll komplett vom Fanlager getrennt werden – auch an den Siegerehrungen. Wie das genau ausschauen soll, erfahren Sie hier.

SRF zwei, sportpanorama, 9.1.22, 18:00 Uhr;

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25 Kommentare

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  • Kommentar von Santino Negroni  (Zeit)
    Ich begrüsse es sehr, dass man wieder zuschauer zulässt und hoffe fest, dass dieser trend anhält. Mit omikron haben wir echt die chance zur durchseuchung ohne die spitäler zu überlasten. Wer angst hat, kann menschenmengen meiden und sich impfen lassen.
    1. Antwort von Stefan Bormann  (Bormann)
      Es kann (soll) sich auch impfen lassen, wer keine Angst hat. 2 Jahre Erfahrung ohne Einsicht....?
    2. Antwort von Mark Keller  (mkel)
      Die Spitalzahlen bleiben massgeblich dank der Impfung so tief. Impfen hat nichts mit Angst zu tun, sondern schlicht mit gesundem Menschenverstand. Wer das nach 2 Jahren Pandemie noch immer nicht begriffen hat, wird es aber wohl nicht mehr verstehen (dürfen...).
  • Kommentar von Hanspeter Burri  (HPABRRBU)
    Bei 65% Geimpfte und mindestens 10% Genesene Personen
    fallen die Fallzahlen überhaupt nicht ins Gewicht. Das veröffentlichen
    von Fallzahlen hätte man schon lange verbieten sollen, denn sie besitzen
    überhaupt keine Aussagekraft, betreffend einem Krankheitsverlauf.
    Der angewendete PCR-Test ist laut seinem Erfinder Kary Mullin nicht geeignet
    um eine Krankheit zu diagnostizieren- und trotzdem wird er weiterhin
    verwendet.
    1. Antwort von Simon Wyss  (Simon Zurich)
      Ich stimme zum grössten Teil zu. Aber die Aussage bezüglich Kary Mullis ist irreführend laut Faktencheck von Reuters: https://www.reuters.com/article/uk-factcheck-pcr-idUSKBN24420X
    2. Antwort von Mark Keller  (mkel)
      Die Fallzahlen fallen ins Gewicht, wenn sie so astronomisch ansteigen, wie jetzt. Wenn die Fallzahlen durch die Decke gehen, schmilzt der Vorteil, dass relativ gesehen weniger schwere Fälle vorkommen, rapide weg. 5% von 1000 ist mehr als 10% von 100.
    3. Antwort von Edwin Schaltegger  (Edwin Schaltegger)
      Wieder so ein selbsternannter, unqualifizierter "Möchtegern" Viren Experte. Überlassen sie dies doch Leuten die die von der Materie etwas verstehen.
  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Irre ich mich oder habe ich vor kurzem noch gehört oder gelesen, dass beim Super G vom Donnerstag in Wengen keine Zuschauer/innen zugelassen werden, also nur an drei Renntagen?
    1. Antwort von Marc Nager  (Manager)
      Der Korrektograf nimmt’s heute aber wieder sehr genau… ;-)
      Trotzdem schätze ich Ihre Kommentare meistens sehr.
    2. Antwort von Aaron Teuscher  (Aaron Teuscher)
      Hallo Herr Graf! Hallo, Hallo!
      Aufwachen und durchatmen Herr Graf!