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Olympiasieger Janka fährt der Konkurrenz weit hinterher.
Legende: Am Tiefpunkt Olympiasieger Janka fährt der Konkurrenz weit hinterher. EQ IMAGES
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Weltcup Männer Weltcup-Pause für Janka

Swiss Ski reagiert gemäss übereinstimmenden Medienberichten mit einer kurzfristigen Massnahme auf die ausbleibenden Resultate im Weltcup: Carlo Janka wird an der Abfahrt von Bormio am 29.12. nicht starten.

Carlo Janka fährt der Konkurrenz in der aktuellen Saison weit hinterher. Die einzigen Top-20-Platzierungen erreichte Janka vor zwei Wochen in Beaver Creek, wo er 11. in der Abfahrt und 18. im Super-G wurde.

Am Sonntag verlor der Riesenslalom-Olympiasieger und Gesamtweltcup-Sieger von 2010 im 1. Lauf des Riesenslaloms von Alta Badia 7,81 Sekunden auf die Bestzeit von Ted Ligety. In den Speedrennen vom Freitag und Samstag hatte Janka die Plätze 35 und 47 belegt.

Ziel sind die Rennen im Berner Oberland

Swiss Ski verordnet Janka gemäss übereinstimmenden Medienberichten nun temporär eine Weltcup-Pause. 

«In der jetzigen Verfassung würde ein Einsatz auf der selektiven Stelvio-Piste keinen Sinn machen», erklärte Jankas Gruppentrainer Sepp Brunner gegenüber Blick. Das Ziel sei, Janka durch intensives Training für die Januar-Rennen in Adelboden und Wengen wieder konkurrenzfähig zu machen.

Russi fordert Markenwechsel

Hauptproblem bei Janka ist die Materialabstimmung. SRF-Experte Bernhard Russi fordert nach den ausbleibenden Resultaten gar einen Markenwechsel. «Janka fährt jetzt auch um seine Karriere», erklärt Russi den Ernst der Lage.

TV-Hinweis

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Die «sportlounge» beschäftigt sich heute um 22:25 Uhr auf «SRF zwei» mit der Ski-Krise der Schweizer Männer.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von DA , Glarus
    Echte Fans stehen auch in schlechten Zeiten zu ihren Sportlern. Und der Erfolg beginnt immer zuerst im Kopf. Never give up!
    1. Antwort von K. Räschter , Schweiz
      Das ist korrekt. Aber ich denke, dass hier das Problem vorallem bei der Führung von Swiss Ski liegt und die Auswirkungen bei den Sportlern zu sehen sind.
  • Kommentar von CG, , Seeberg
    Die sogenannten Ski-Fachexperten wie Bernhard Russi wissen ganz genau was zu tun ist. Wer war nach dem schweren Sturz von Daniel Albrecht 2009 in Kitzbühl nächtelang im Spital, wer hat Skifahrer wie Didier Cuche, Carlo Janka oder Beat Feuz nach oben gebracht. War es Bernhard Russi, war es Ogli Inglin oder ev. sogar Urs Lehmann? Ist es nicht so, das die ganze Misere im Swiss Ski-Herrenteam mit dem Abgang von Martin Rufener als Cheftrainer des Herrenteam begann.
    Carlo Janka braucht einen Trainer...
  • Kommentar von PR , Schwyz
    Nun ist es Zeit für Biathlon und Langlauf den Geldtopf vermehrt zu öfnen, zu Lasten Alpinski. Auch diese Sportarten gehören zu einer Skination.