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Zenhäusern wird Fünfter Und der Sieger heisst wieder Hirscher

Marcel Hirscher gewinnt auch den Slalom in Adelboden. Ramon Zenhäusern (5.) und Daniel Yule (8.) fahren in die Top Ten.

Das Podest

  • 1. Marcel Hirscher (Ö) 1:47,37
  • 2. Clément Noël (Fr) + 0,50
  • 3. Henrik Kristoffersen (No) + 0,71

Marcel Hirscher hat nach dem Riesenslalom auch dem Slalom seinen Stempel aufgedrückt. Der Österreicher feierte trotz Rang 3 im 1. Lauf letztlich souverän seinen 67. Weltcupsieg und wie 2012 und 2018 das Double am Chuenisbärgli. Es ist bereits der 9. Triumph in Adelboden für den 29-Jährigen. So oft hat noch kein Fahrer an einem Weltcup-Ort gewonnen.

Hirschers Landsmann Marco Schwarz ging zwar als Führender in die Entscheidung, er schied jedoch wie bereits in Zagreb nach Laufbestzeit im 1. Durchgang aus. Der 21-jährige Franzose Clément Noël feierte hinter Hirscher seinen ersten Podestplatz überhaupt. Henrik Kristoffersen musste sich mit Rang 3 begnügen.

Die Schweizer

  • 5. Ramon Zenhäusern + 0,97
  • 8. Daniel Yule + 2,05

Das Warten der Schweizer auf den ersten Slalom-Podestplatz in Adelboden seit dem Sieg von Marc Berthod 2007 geht weiter. Dennoch: Die Athleten von Swiss-Ski boten am Chuenisbärgli beste Unterhaltung. Insbesondere Ramon Zenhäusern entschädigte das treue Publikum. Dieses harrte trotz andauernden Schneefalls (und am Ende Schneeregens) tapfer aus. Der Walliser fuhr auf den 5. Schlussrang. Ihm fehlten nur 26 Hundertstel auf das Podest.

Daniel Yule (8.) schaffte es ebenfalls in die Top Ten. Tanguy Nef musste zurücksteigen und verpasste das 8-Prozent-Zeitlimit. Luca Aerni (10. im 1. Lauf) und Reto Schmidiger fädelten im Finale ein. Der Nidwaldner, in diesem Winter noch ohne Weltcuppunkte, hatte sich im 1. Durchgang mit Startnummer 38 völlig überraschend auf Platz 7 gehievt.

Bereits im 1. Lauf waren Loïc Meillard und Marc Rochat ausgeschieden. Beiden wurde der obere Streckenteil zum Verhängnis. Ein Ausrutscher durchkreuzte Meillards Pläne, Rochat fädelte ein. Sandro Simonet (41.) und Noel von Grünigen (56.) verpassten den Cut.

Fellers Frust – Luitz' Verletzung

Manuel Feller schied wie bereits im Riesenslalom aus. Der Österreicher zerbrach daraufhin seinen Stock. Zu den Verlierern des Wochenendes gehört auch Stefan Luitz. Nach seinem aberkannten Sieg in Beaver Creek verletzte sich der Deutsche am Samstag im Riesenslalom. Luitz kugelte sich auf dem Chuenisbärgli die linke Schulter aus und musste im Spital von Frutigen behandelt werden. Ob er die in gut drei Wochen beginnenden WM im schwedischen Are bestreiten kann, ist noch offen.

Legende: Video Frustrierter Feller zerbricht seinen Stock abspielen. Laufzeit 00:41 Minuten.
Aus sportlive vom 13.01.2019.

So geht es weiter

Der Männer-Tross verschiebt sich nun nach Wengen. Am Freitag steht die Alpine Kombination auf dem Programm. Die Lauberhorn-Abfahrt folgt am Samstag. Der Slalom schliesst die Berner Oberländer Skiwochen dann am Sonntag ab.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 13.01.2019, 10:15 Uhr

16 Kommentare

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  • Kommentar von Bär Christian (Bär Christian)
    Zahlen kann ja man vergleichen, doch Fahrer aus verschiedenen Epochen zu wollen, macht keinen grossen Sinn. Ich habe Stenmark persönlich in seiner Aufstiegszeit im Europacup mit erlebt. Weil die Schweden und Norweger meist in den Mannschaften zusammenschlossen waren. Damals war ich Trainer bei den Norweger. Wohl hatte Stenmark bei seinen Skien von Elan bereits etwas einen anderen Radius und er war ein extremer Tüftler und Bastler. Doch materialtechnisch nie auf dem Niveau von Heute. Chr. B.
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  • Kommentar von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
    Hut ab, Marcel Hirscher ist ein absoluter Superstar auf Skiern und ich gratuliere ihm als Schweizer recht herzlich. So viele Jahre fast immer auf dem Podest einfach eine super Leistung. Weiterhin viel Glück wünsche ich ihm ohne Neid.
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  • Kommentar von Petra Kälin (Pkaelin)
    Marc Berthod ist eine grosse Bereicherung für das SRF Expertenteam. Mit diesen beiden Kommentatoren macht das Zuschauen noch mehr Spass. Vielen Dank!
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    1. Antwort von Robert Briggen (Rbriggen)
      Ja, jetzt muss man den Ton nicht mehr ausschalten wie bei einem anderen Moderator, welcher pausenlos bla bla von sich gibt mit Tatsachen, die der Zuschauer bereits selber gesehen hat, und den Experten kaum zu Wort kommen lässt. Hoffentlich bleibt uns dieses Team nun auch weiter erhalten!
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