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Federer: «Die Ausgangslage ist jetzt eher schlecht»
Aus Sport-Clip vom 10.11.2019.
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«Nichts Neues» an ATP Finals Federer: «Verlieren ist jetzt nicht mehr erlaubt»

Eigentlich wollte Federer an den Finals alle Spiele gewinnen. Nach der Auftakt-Niederlage muss er seine Strategie bereits ändern.

«Ich glaube nicht, dass ich etwas Riesiges falsch gemacht habe», sagte Roger Federer nach der Auftakt-Niederlage an den ATP Finals. Das hat der Baselbieter auch nicht. Gegen Dominic Thiem holte er total nur 5 Punkte weniger und verlor trotzdem in 2 Sätzen mit 5:7, 5:7.

Damit ändert sich die Ausgangslage für Federer an den Finals bereits. «Eigentlich wollte ich alle Spiele gewinnen. Dieses erste Ziel habe ich jetzt verfehlt.»

Jetzt müssen Siege her

Ab jetzt sei es für ihn ein gewöhnliches Turnier. «Nun ist Verlieren nicht mehr erlaubt. Das ist nichts Neues», sagte Federer. Gegen Matteo Berrettini und Novak Djokovic müssen zwingend Siege her. «Ich weiss natürlich, dass die Ausgangslage jetzt eher schlecht ist.»

Live-Hinweis

Verfolgen Sie alle Spiele der ATP Finals live im Fernsehen und in der SRF Sport App. Roger Federer trifft in seinem nächsten Spiel am Dienstag ab 15:00 Uhr auf Matteo Berrettini.

Der «Maestro» stand nach einem Finals-Fehlstart schon in anderen Jahren vor der gleichen Aufgabe. In 3 von 4 Fällen schaffte er die Halbfinal-Qualifikation dank 2 Siegen anschliessend noch.

Allerdings wartet diesmal noch das Kaliber Novak Djokovic auf Federer. In anderen Jahren hiessen die Gegner etwa Kevin Anderson, Nikolai Dawidenko oder Richard Gasquet.

Berrettini als erste Hürde

Nach der Niederlage gegen Thiem hat Federer nun einen Tag Pause. «Da kann ich das locker wegstecken«, meint er. Am Dienstag trifft der Schweizer auf den Italiener Berrettini. «Priorität hat jetzt, sich gut auf dieses Spiel vorzubereiten.»

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Federer muss sich Thiem geschlagen geben
Aus Sport-Clip vom 10.11.2019.
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Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 10.11.2019, 21:00 Uhr

14 Kommentare

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  • Kommentar von Keller Mägi  (TennisSport)
    @Dorothee Meili, es gibt beides bei RF, genial schönes Spiel und Spiele mit der Brechstange. Und wenn Sie Federer früher verfolgt haben, gab es dies schon dannzumal (vielleicht nicht ganz so oft). Übrigens 2017 war zum Beispiel ein Jahr fast ohne Brechstange. Aber vielleicht häufen sich die Brechstangenspiele (logisch mit 38). Machen Sie sich also keine Kopf.
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  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Nach dem ersten Verlust gegen Thiem wirkt Federer nicht mehr so zuversichtlich. Er weiss, dass noch harte Brocken auf ihn warten. ich wage die Prognose, dass Federer Morgen verlieren wird und dann das Köfferli packen kann. Das wünsche ich ihm allerdings NICHT. Hoffentlich hat er morgen einen glänzenden Tag, um sein Selbstvertrauen zurückgewinnen zu können. Dann kommt es gut. Kopf hoch, Alter!
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    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Frau Zelger, sollte Federer heute tatsächlich verlieren, was ich aber nicht glaube, müsste er noch nicht "das Köfferli packen". Er wird am Donnerstag so oder so noch gegen Djokovic spielen. Ich denke auch nicht, dass er wegen der knappen Niederlage gegen Thiem sein Selbstvertrauen verloren hat. Er weiss ja, dass er Vieles richtig gemacht hat und kann darauf aufbauen. Und Ihre Bezeichnung "Alter" fasse ich als kumpelhafte Anrede auf, wie sie auch die Jugendlichen untereinander verwenden.
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  • Kommentar von Ernst Boller  (BOER)
    «Ich glaube nicht, dass ich etwas Riesiges falsch gemacht habe». Ich denke, Federer wird das anders sehen, wenn er sich das Spiel nochmals angeschaut hat. Die vielen Bälle zum Beispiel, die beide ins Netz geschaufelt haben, hinterliessen einen zwiespältigen Eindruck.
    Thiem war nicht besser, eher etwas weniger schlecht. Nun, jeder darf mal einen schlechten Tag einziehen. Das sind wir von Federer einfach nicht gewohnt.
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    1. Antwort von Peter Martins  (PMT)
      Das mit dem Bälle ins Netz schaufeln ist nicht ein Indikator für mangelnde Qualität, sondern für die hohe Qualität der Schläge. Denn es passierte, wenn sie den Ball halbvolley nahmen. Halbvolleys sind ein grosses Risiko und gehen halt mal schief. Man muss sie aber nur schlagen, wenn die Länge des Gegners ausgezeichnet ist und man sich nicht zurückdrängen lassen will.
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