- Iga Swiatek (WTA 3) muss im Achtelfinal von Roland Garros die Segel streichen.
- Alexander Zverev (ATP 3) setzt sich gegen Wawrinka-Bezwinger Jesper de Jong in 3 Sätzen durch.
- Teenager Joao Fonseca setzt seinen Siegeszug fort und eliminiert nach Novak Djokovic auch Casper Ruud.
Favoritinnen-Sterben bei den Frauen: Mit Iga Swiatek (WTA 3) musste sich eine vierfache Siegerin der French Open bereits im Achtelfinal verabschieden. Die Polin unterlag der Ukrainerin Marta Kostjuk (WTA 15) mit 5:7, 1:6. Im 1. Durchgang hatte Swiatek beim Stand von 5:4 noch zum Satzgewinn aufgeschlagen, ehe ihr nicht mehr viel gelingen wollte. Im Viertelfinal trifft Kostjuk in einem rein ukrainischen Duell auf Jelina Switolina. Vor Swiatek hatte es bereits Coco Gauff (WTA 4) und Jelena Rybakina (WTA 2) erwischt.
Alexander Zverev (ATP 3), nach dem Out von Jannik Sinner und Novak Djokovic der Topfavorit auf den Titel, ist nach seinem souveränen 7:6 (7:3), 6:4, 6:1-Erfolg im Achtelfinal gegen den niederländischen «Lucky Loser» Jesper de Jong (ATP 106) nur noch drei Siege vom grossen Ziel entfernt. Der Deutsche bekundete gegen den Bezwinger von Stan Wawrinka zunächst Mühe und geriet früh mit 0:3 ins Hintertreffen. Mit zunehmender Spieldauer fand der Deutsche jedoch immer besser in die Partie und übernahm die Kontrolle.
«Ich habe meinen Rhythmus gefunden», erklärte er nach der Partie. «Ich habe das Gefühl, dass mein Spiel gut sitzt.» Im Viertelfinal trifft er auf den Spanier Rafael Jodar (ATP 29), der sich mit 19 Jahren dank zwei 5-Satz-Siegen in Folge erstmals für einen Grand-Slam-Viertelfinal qualifiziert hat.
Mit Joao Fonseca (ATP 30) steht ein weiterer 19-Jähriger im Viertelfinal. Der Brasilianer eliminierte nach seinem Exploit gegen Novak Djokovic auch Casper Ruud (NOR/ATP 16). Der Youngster setzte sich in der Night Session lange nach Mitternacht mit 7:5, 7:6 (10:8), 5:7, 6:2 gegen den zweifachen Roland-Garros-Finalisten durch.
In der Runde der letzten 8 kommt es zum Duell mit Jakub Mensik (ATP 27). Der 20-jährige Tscheche musste in seinem Achtelfinal gegen Andrej Rublew (RUS/ATP 13) wie schon bei seinem dramatischen Zusammenbruch in der 2. Runde über 5 Sätze gehen. Nach 3:45 Stunden stand das 6:3, 7:6 (8:6), 4:6, 2:6, 6:3 für Mensik fest.