- Aryna Sabalenka (BLR/WTA 1) setzt sich in einem hochklassigen WTA-1000-Final in Indian Wells gegen Jelena Rybakina (KAZ/WTA 3) mit 3:6, 6:3 und 7:6 (8:6) durch.
- Für Sabalenka ist es bei der 3. Final-Teilnahme der Premierensieg beim Hartplatz-Turnier in Kalifornien und der 1. Erfolg gegen Rybakina nach 2 Final-Niederlagen.
- Den Indian-Wells-Final der Männer zwischen Jannik Sinner und Daniil Medwedew gibt es hier zu sehen.
Aryna Sabalenka hat erstmals das WTA-1000-Turnier in Indian Wells gewonnen. Dafür musste die Weltranglistenerste aus Belarus viel Kraft investieren und einen Steigerungslauf hinlegen. In der Neuauflage des Australian-Open-Finals setzte sie sich gegen Jelena Rybakina nach verlorenem Startsatz in 3 Umgängen durch. Gegen die gebürtige Russin hatte Sabalenka zuletzt 2 Mal in Folge verloren – im Endspiel der WTA-Finals Anfang November und der Australian Open Ende Januar.
Viel Kampf und Drama
Nach über zweieinhalb Stunden stand der hart erkämpfte Sieg von Sabalenka fest. Die 27-Jährige war sichtbar erleichtert – sie fasste sich mit beiden Händen ins Gesicht, richtete den Blick nach oben. Es war ein dramatischer Final: Im Tiebreak im Entscheidungssatz hatte sich erst Rybakina die Chance auf den Turniersieg geboten. Wenige Sekunden später schlug Tiebreak-Spezialistin Sabalenka mit ihrem 1. Matchball aber doch noch zu. Die Belarussin hat nun 24 der letzten 27 Tiebreaks für sich entschieden.
Bei über 30 Grad Mittagshitze war Sabalenka im «Tennis Paradise» nicht gut in die Partie gestartet. Mit dem druckvollen Spiel von Rybakina hatte sie wie schon bei der 3-Satz-Niederlage in Melbourne Probleme. Sabalenka arbeitete sich jedoch in den Match, der immer hochklassiger wurde. Nach einem frühen Break im 3. Satz schlug die Weltnummer 1 beim Stand von 5:4 schon zum Turniersieg auf, wackelte in der Folge aber noch einmal gehörig.
Für Sabalenka ist es nach dem WTA-500-Turnier in Brisbane zu Beginn des Jahres der 2. Turniersieg. Sie bleibt im Jahr 2026 bei lediglich einer Niederlage (gegen Rybakina in Melbourne). Rybakina kann sich zumindest damit trösten, dass sie trotz des verpassten Titels zur Nummer 2 der Welt aufsteigen wird – die beste Platzierung ihrer Karriere.