Über das Pfingstwochendende sorgen Bagger für grosse Emotionen und Blaskapellen für politische Auseinandersetzungen.
Bagger sagen mehr als tausend Worte
Der Film «Bagger Drama» hält, was der Titel verspricht. Als die Tochter bei einem Kanu-Unfall stirbt, kämpft die Familie mit ihren Gefühlen und den Wünschen für die Zukunft. Alle auf ihre eigene Weise.
Der Sohn träumt von einem Studium in den USA statt vom Familienbetrieb. Die Mutter versucht, sich das Leben zu nehmen. Der Vater verliebt sich in eine andere Frau. Doch gesprochen wird über all das nicht. Stattdessen übernehmen die Bagger die Rolle der Erzähler: mal schwebend im Wind, mal zerstörend, mal im McDonald's.
Der Kampf ums Überleben
Bei «Electric Child» erfährt ein junges Paar, dass sein Baby an einer seltenen Nervenkrankheit leidet und höchstens ein Jahr alt wird. Eine Diagnose, die Vater Sonny und Mutter Akiko nicht wahrhaben wollen. Ersterer ist Computerwissenschaftler und hat eine künstliche Intelligenz in Form von einem Menschen entwickelt, die in einer digitalen Welt ums Überleben kämpft. Um seinen Sohn zu retten, steigt Sonny in den Raum der künstlichen Intelligenz und geht mit ihr einen gefährlichen Pakt ein.
Um die Wette musizieren
In der Komödie «Trommelwirbel» bekämpfen sich zwei Musikkapellen. Aloys will im Frühjahr 1970 mit der bewährten Dorf-Blaskapelle am Walliser Kantonsfest glänzen. Zeitgleich finden die Vorbereitungen zu der Abstimmung über das Frauenwahlrecht statt. Zu Aloys' Missfallen engagiert sich auch seine Frau dabei. Doch nicht nur das sorgt für Turbulenzen. Als sich ein Teil der Blaskapelle von Aloys abwendet und mit Pierre einen neuen Dirigenten holt, beginnt der Konkurrenzkampf. Dabei entbrennt ein Konflikt um Mitglieder, der auch politisch wird.
Zwischen Abhängigkeit und Selbstbestimmung
Die psychisch kranke Charlotte lebt mit ihrem Vater in einem abgeschiedenen Dorf. Als ihr Bruder zurückkehrt, weil der Vater einen Herzinfarkt erlitten hat, nimmt er Charlotte mit in eine Kleinstadt. Mit dabei ist ihr Huhn Madonna, ihr ständiger Begleiter.
Charlotte freundet sich dort mit dem achtjährigen Nachbarskind an. Doch als der Junge einmal lieber einen Schulfreund trifft, als den Nachmittag mit ihr zu verbringen, verliert sie die Kontrolle. Ihr Bruder weiss nicht mehr weiter und bringt sie zurück zum Vater. Im Haus angekommen, finden sie ihn tot auf. Während Leo das Haus verkaufen will, möchte Charlotte unbedingt bleiben. Inmitten dieses Konflikts sagt sie einen Satz, der ihre ganze innere Welt offenlegt: «Ich bin nicht nur krank. Ich bin auch ein wenig gesund.»
«Man erkennt: Auf dieser Welt ist das höchste Gut das Geld»
Geld regiert die Welt, das will der Teufel in «Der Teufel hat gut lachen» beweisen. Und mischt sich dafür höchstpersönlich unter die Menschen. Vor drei Zürcher Clochards lässt er eine prall gefüllte Geldbörse fallen und lockt sie im Traum mit einer Roulettezahl. Die drei Freunde geraten daraufhin in einen Strudel aus Gier, Betrug und absurden Abenteuern zwischen Zürich, Konstanz und dem Tessin.