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Im öffentlichen Auftrag So sichern wir Medienqualität in unseren Angeboten

Woran zeigt sich die hohe Medienqualität bei SRF? Wer kontrolliert diese? Und was tut SRF, um das publizistische Niveau der Angebote zu stärken?

Porträts von Moderatorin Andrea Vetsch und Korrespondentin Anita Bünter und Korrespondent Pascal Weber.
Legende: SRF informiert unabhängig, verantwortungsvoll und sachgerecht: zum Beispiel mit dem Nachrichtenformat «10 vor 10». Im Bild: Moderator Andrea Vetsch in einer Schalte mit Korrespondentin Anita Bünter und Korrespondent Pascal Weber. SRF

Leitlinien mit Qualitätskriterien

Als öffentlich finanziertes Medienhaus hält sich SRF an höchste publizistische Standards. Was Medienqualität ausmacht, dafür gibt die Konzession verschiedene Qualitätskriterien vor: So haben sich die Angebote von SRF durch Relevanz, Professionalität, Unabhängigkeit, Vielfalt und Zugänglichkeit auszuzeichnen.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, orientiert sich SRF an rechtlichen und berufsethischen Vorgaben sowie selbst definierten Normen, etwa den Publizistischen Leitlinien.

Kennen Sie die Publizistischen Leitlinien?

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Die Publizistischen Leitlinien sind ein zentrales Instrument der journalistischen Qualitätssicherung bei SRF. Seit Jahren gelten sie in Redaktionen als Leitplanken für ihre sachgerechte, vielfältige und unabhängige Berichterstattung.

Zu den Publizistischen Leitlinien

Verschiedene Kontrollinstanzen

Ob SRF die gesetzlichen Auflagen einhält, überwacht eine ganze Reihe externer Organe:

Studien, Publikumszahlen und Auszeichnungen als Qualitätsnachweis

Dass die hochwertigen Angebote von SRF beim Publikum ankommen, belegen die Nutzungszahlen. Sie zeigen im Radio und TV eine deutliche Marktführerschaft. Auch mit dem Onlineangebot liegt SRF auf den oberen Plätzen.

Zudem würdigen Jahr für Jahr zahlreiche Auszeichnungen aus dem In- und Ausland die herausragenden Leistungen der Bereiche, Redaktionen und Teams.

Auch in wissenschaftlichen Studien zur Medienqualität belegt das Angebot von SRF wiederkehrend Spitzenplätze. So verteilt das «Jahrbuch Qualität der Medien 2025» vom Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft (Fög) der Universität Zürich wie in den Vorjahren viel Lob für SRF und die anderen Unternehmenseinheiten der SRG.

Möchten Sie mehr über das «Jahrbuch Qualität der Medien» wissen?

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Mit dem «Jahrbuch Qualität der Medien» publiziert das Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft (Fög) der Universität Zürich jährlich eine Einschätzung zur Medienqualität in der Schweiz.

Das Jahrbuch weist Kennzahlen zu Medienqualität, Mediennutzung, Medienkonzentration sowie zur Entwicklung des Schweizer Mediensystems aus. Untersucht werden dabei alle Mediengattungen, also Radio, TV, Print- und Onlineangebote.

Jahrbuch Qualität der Medien 2025 (Gesamtausgabe)
(PDF, 154 Seiten)
Das Kapitel V. widmet sich explizit der Medienqualität, zu finden ab Seite 88.

Täglich dem Publikum den Puls fühlen

Ein zentraler Faktor für die Einschätzung der Qualität des SRF-Angebots ist der kontinuierliche Dialog mit dem Publikum. Seit 2015 realisiert SRF daher unter dem Motto «Hallo SRF!» eine Vielzahl an Projekten, um den Publikumsaustausch zu stärken.

Dazu gehören «Hallo SRF!»-Sendungen in Radio und Fernsehen sowie Anlässe in den Regionen und in den SRF-Studios. Hier kann das Publikum seine Fragen und Anregungen mit SRF-Verantwortlichen diskutieren. Der Web-Auftritt srf.ch/hallosrf begleitet die Aktivitäten. Immer wieder stellt der Publikumsservice eine Publikumsfrage des Tages online.

Das bietet Ihnen «Hallo SRF!»

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Führung durch die Radio Hall
Legende: Führung durch die Radio Hall SRF

Alles im Überblick: srf.ch/hallosrf

Aus dem internen Qualitätsmanagement

Die Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) haben stark an Fahrt aufgenommen. Das wirkt sich auch auf die publizistische Arbeit aus: Die Fortschritte beim Erstellen von Inhalten mit KI verändern den (journalistischen) Alltag. Da die Glaubwürdigkeit das höchste Gut eines öffentlichen Medienunternehmens ist, hat sich SRF schon früh mit den neuen Werkzeugen auseinandergesetzt. Die SRF-Geschäftsleitung hat die Publizistischen Leitlinien um ein Kapitel zum Umgang mit KI ergänzt. Ausserdem hat die interdisziplinäre Fachgruppe «KI-Ethik» konkrete Handlungsanweisungen ausgearbeitet. Beide Dokumente basieren auf den KI-Prinzipien der SRG.

SRF verfolgt einen innovationsfördernden Ansatz, denn die neuen Technologien versprechen mehr Effizienz in der Produktion der Angebote und bringen Vorteile für die Nutzer:innen wie zum Beispiel mehr Untertitelung und Gebärdensprache. Um verantwortungsvoll mit den neuen Technologien umgehen zu können, die Qualitätskriterien einzuhalten und die Glaubwürdigkeit zu erhalten, müssen die Mitarbeiter:innen die Werkzeuge verstehen und wissen, wie man sie sinnvoll und gewinnbringend einsetzt. Deshalb ist es wichtig, dass SRF mit klaren und verständlichen ethischen und datenschutzrechtlichen Leitplanken arbeitet, gleichzeitig aber möglichst wenige Verbote ausspricht.

Die wichtigste Leitplanke ist: Das Publikum darf nie getäuscht und die Realität in Audio, Video, Bild und Text darf nicht verfremdet werden. Ausser bei Fiktion und Satire muss die Verwendung von KI transparent gemacht werden. Werkzeuge können dort eingesetzt werden, wo sie die Arbeit unterstützen und gegenüber herkömmlichen Vorgehensweisen keine Qualitätseinbusse nach sich ziehen. In der publizistischen Arbeit steht hinter dem Einsatz von KI immer der Mensch. Das heisst: Jede Publikation wird von einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter überprüft.

Qualität basiert auf dem Know-how der Mitarbeitenden

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind der Grundstein für die (Medien-)Qualität und der wichtigste Erfolgsfaktor bei SRF. Darum legt SRF Wert auf ein attraktives Angebot an fachlichen und persönlichen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

SRF schafft die Rahmenbedingungen, damit sich Potenzial und innovative Ideen entfalten können und Neues entsteht. Darüber hinaus bietet SRF als sozialverantwortlicher Arbeitgeber den Mitarbeitenden ein faires Gesamtpaket.

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