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Alles ist besser als nichts Krafttraining: Entscheidend ist die Regelmässigkeit

Das Wichtigste beim Krafttraining ist, es überhaupt zu machen – und das regelmässig, sagt eine neue Überblicksstudie.

Schlechte Nachricht für Trainingsfaule: Die beliebte Ausrede «Ich weiss nicht, welches Krafttraining das richtige für mich ist» - sie gilt nicht.

Für eine neue Überblicksstudie hat ein Forschungsteam der McMaster University 137 Studien mit über 30’000 Teilnehmenden ausgewertet. Das Ergebnis ist erstaunlich unspektakulär: Der «beste» Trainingsplan ist der, an den man sich hält.

Zweimal pro Woche alle grossen Muskelgruppen bewegen – mehr braucht es für Durchschnittsmenschen nicht, um grundlegende Muskelfunktionen positiv zu beeinflussen. Ob im Fitnessstudio, mit Hanteln oder dem eigenen Körpergewicht, ist ziemlich egal.

Auch muss sich man sich nicht bis zur völligen Erschöpfung quälen. Ständig neue Trainingspläne sind ebenfalls nicht nötig. Entscheidend ist vor allem der Schritt von «gar nichts» zu «irgendetwas».

Der Lohn: mehr Kraft, bessere Ausdauer – und langfristig sogar Vorteile für Gleichgewicht, Gehgeschwindigkeit, Schlaf und Herzgesundheit.

Die Botschaft ist einfach - steht also nur noch der innere Schweinehund im Weg.

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