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Kalzium hilft wenig gegen Osteoporose
Aus Puls vom 21.12.2015.
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Mehr Kalzium stärkt die Knochen kaum

Neuseeländische Forscher haben in zwei Studien den Einfluss von erhöhter Kalzium-Einnahme auf das Risiko von Knochenbrüchen untersucht. Ihr Fazit fällt ernüchternd aus.

Menschen ab 50 wird gemeinhin empfohlen, täglich 1000 bis 1200 mg Kalzium zur Osteporose-Prophylaxe einzunehmen. Neuseeländische Forscher haben die wissenschaftliche Basis diesen Empfehlungen nun systematisch unter die Lupe genommen und sind zu ernüchternden Ergebnissen gekommen:

  • Zwischen der Kalziumzufuhr über die tägliche Ernährung und dem Risiko von Knochenbrüchen bestehe kein Zusammenhang.
  • Es gebe auch keine klinische Studie, die beweisen würde, dass ein erhöhter Konsum von kalziumreichen Nahrungsmitteln Knochenbrüche verhindere.
  • Dass die Einnahme von Kalziumpräparaten Knochenbrüche verhindern würde, sei nicht schlüssig bewiesen.

In einer zweiten Studie wurde untersucht, welchen Effekt die Einnahme von Kalzium durch Nahrung oder mit Nahrungsergänzung auf die Knochendichte hat.

Das Ergebnis: Die Knochendichte lässt sich so nur um ein bis zwei Prozent verbessern, was gemäss den Studienautoren keinen signifikanten Einfluss auf das Risiko für Frakturen hat.

Immerhin: Der Nutzen von Sport und Bewegung ist weiterhin unbestritten.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Gabriela Marti , Deutschland
    Bei dieser Studie bin ich sehr skeptisch. Haben sich die Forscher auch überlegt, was passiert, wenn die Osteoporose-Patienten nicht mehr auf ihr Kalzium achten, weil es ja nichts bringt? - Vielleicht heisst es dann in 5 Jahren Kalzium bringe doch viel mehr als gedacht. Wie so oft bei Studien.