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Gefährliche Masern
Aus Puls vom 02.03.2015.
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Mehr Massnahmen gegen Masern gefordert

Seit Januar 2014 haben sich mehr als 22'000 Menschen in sieben Ländern Europas mit Masern angesteckt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO ruft die europäischen Staaten angesichts dieser Entwicklung zu grösseren Impfaktionen auf.

Die Neuinfektionen würden das Ziel bedrohen, die Krankheit auf dem Kontinent bis Ende dieses Jahres auszurotten, warnt das Europa-Büro der WHO in Kopenhagen. Europa und Zentralasien hätten es in den vergangenen zwei Jahrzehnten geschafft, die Zahl der Krankheitsfälle um 96 Prozent zu reduzieren.

Die Region müsse nun «ohne Verzögerung» reagieren, um die Impflücken zu schliessen.

Mit knapp 7500 gab es die meisten registrierten Masern-Erkrankungen seit Januar 2014 in Kirgistan. Aus Bosnien und Herzegowina seien 5340 Fälle gemeldet worden, aus Russland und Georgien jeweils knapp 3300. In Italien steckten sich seit Anfang vergangenen Jahres knapp 1700 Menschen an. In Kasachstan wurden knapp 540 Erkrankungen erfasst.

Aus der Schweiz wurden 21 Fälle gemeldet, aus Deutschland deren 1091. Bei einer Masern-Welle in Berlin war kürzlich ein kleiner Junge an den Folgen der Virusinfektion gestorben.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von A. Vögeli , Basel
    Wo sind jetzt die ganzen Impfgegner mit ihren fadenscheinigen Argumente?
  • Kommentar von agnes müller , möriken
    Ich habe sowie auch meine 6 Geschwister und meine Schulkameraden/innen die Masern wie auch andere Kinderkrankheiten in den 1960 - Jahren durchgestanden, Impfung gab es damals noch gar nicht so viele. Mit unserer "guten" und sehr teuren medizinischen Versorgung sollte das wohl erst recht kein Problem sein. Die " Drängerei" ums Impfen bewirkt wohl das Gegenteil