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Wovor das Kondom schützt
Aus Wissen vom 02.06.2023.
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Safer Sex Wieso das Kondom nicht zu 100 Prozent vor Infektionen schützt

Präservative schützen zuverlässig vor HIV, jedoch nur bedingt vor Geschlechtskrankheiten wie Chlamydien oder Gonorrhoe.

Kondome schützen – aber nicht vor allen Krankheitserregern gleich gut. Laut dem Deutschen Bundesministerium für Gesundheit bieten sie einen bis zu 90-prozentigen Schutz vor HIV. Bei anderen Geschlechtskrankheiten liegt der Schutz lediglich bei geschätzten 60 Prozent. Grund dafür sind die unterschiedlichen Übertragungswege.

HI-Viren befinden sich in Sperma, Scheidensekret und Blut. Ungeschützt gelangen sie beim Vaginal- und Analverkehr über Schleimhäute oder klein Wunden in den Körper. Kondome verhindern den direkten Kontakt mit Körpersekreten und damit eine Übertragung.

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Andere Erreger wie etwa jene der Chlamydien oder Gonorrhoe befinden sich nicht in Körpersekreten, sondern auf Schleimhäuten der Vagina, männlichen Harnröhre, Anus, Enddarm und Rachen. Sie übertragen sich bereits bei engem Haut-zu-Haut-Kontakt. In seltenen Fällen ist auch eine Schmierinfektion möglich. So kann sich etwa HPV über Hände oder Sextoys übertragen. Hier schützt das Kondom nur bedingt, indem es den direkten Kontakt mit Schleimhäuten reduziert.

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