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Singen macht glücklich und gesund

In diversen Spitälern ist der Chorgesang bereits ein fester Teil der Therapie. «Puls» zeigt, welche subjektiven und messbaren Effekte das gemeinsame Singen auf die Psyche hat.

Video
«Heilendes Singen» am Bodensee
Aus Puls vom 15.06.2015.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 35 Sekunden.

Gemeinsames Singen macht Spass. Es hat aber auch einen derartig positive Wirkung auf unser Gemüt, dass es von einer ganzen Reihe von Spitälern zu therapeutischen Zwecken eingesetzt wird.

Verschiedene Hospitale Deutschlands, der Schweiz und Österreichs haben sich zur Vereinigung Singende Krankenhäuser zusammengeschlossen. Auch das Gesundheitszentrum Sokrates, eine Rehabilitationsklinik in Güttingen am Bodensee, setzt auf das Singen als Therapie. Musiktherapeut Thomas Schröter leitet die wöchentliche Stunde «Heilendes Singen». Das nebenstehende Video gibt einen kurzen Einblick in eine Stunde – und zeigt, wie zwei Teilnehmer die positive Wirkung des gemeinsamen Singens beschreiben.

Video
Nachgefragt bei Gunter Kreutz
Aus Puls vom 15.06.2015.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 43 Sekunden.

Warum singen wir so gerne miteinander?

Gunter Kreutz beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit den Auswirkungen des Singens auf Wohlbefinden und Gesundheit. Er ist Autor des Buches «Warum Singen glücklich macht». Der Musikwissenschaftler der Universität Oldenburg in Norddeutschland erläutert im Gespräch mit «Puls», was das gemeinsame Singen ausmacht – und wo er einen therapeutischen Nutzen sieht.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Anna-Louisa M. , D-68535 Heidelberg
    Hallo! Gibt es auch einen schriftlichen Artikel oder eine Publikation dieser Studie? Würde diesen gerne als Literaturhinweis für meine BA-Thesis gebrauchen -was als Video/ohne evidenzbasierte/wissenschaftliche Angaben leider nicht möglich ist. Lg, Anna-Louisa
    1. Antwort von (SRF)
      Wir haben selbst im Rahmen der Sondersendung beispielsweise anhand von Speichelproben untersucht, was sich beim Singen im Körper tut. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Studien und Bücher zum Thema, zum Beispiel: https://www.uni-oldenburg.de/news/art/singen-macht-gluecklich-1260/ .
  • Kommentar von Anita Spielmann-Spengler , 5612 Villmergen
    Fortsetzung: Mein Orchester würde sich für eine Testreihe zur Verfügung stellen. Es wäre die Möglichkeit zu beweisen, dass grundätzlich beim Musizieren in einer Gruppe ein Annähern der Herzfrequenz in einer Band/Chor/Orchester stattfindet. Indirekt wäre das der Nachweis des Ursprungs des musikalischen "Flows". Gerne stehe ich Ihnen bei Interesse für Rückfragen zur Verfügung. Freundliche Grüsse A. Spielmann, Dirigentin MG Cham
  • Kommentar von Anita Spielmann-Spengler , 5612 Villmergen
    Guten Tag, ich habe Ihren Beitrag über "Macht Singen glücklich?" in PULS vom 15.6. gesehen. Darin wurde auch gezeigt, dass die Herzfrequenz beim Einatmen beschleunigt und beim Ausatmen verlangsamt und dass sich diese Kurven in einem Chor Im Verlauf der Probe angleichen. Nun wäre es ein interessanter Versuch, ob mit chorischem/versetztem Atmen wie in einem Blasorchester trotz verschiedener Ein- und Ausatemkadenzen die Herzfrequenzen sich dennoch mit fortschreitender Probedauer annähern würden.