«Wir wussten sofort, dass diese Knochen ungewöhnlich sind», sagt der Forscher Fidel Fernández-Baldor. «Sie sind winzig!« Der Spanier war Teil des Forscherteams, das in Nordspanien Knochen von mindestens fünf Individuen einer bisher unbekannten Dinosaurierart entdeckt hat.
Von der Schnauze bis zur Schwanzspitze mass Foskeia pelendonum nur knapp einen halben Meter, aufgerichtet auf seinen zwei Beinen würde es einem Menschen gerade mal bis zum Knie reichen. Mindestens eines der fünf Tiere war ausgewachsen, schreibt die Forschergruppe im Fachjournal Papers in Palaeontology. Dies liess sich durch Untersuchungen an den Knochen zeigen.
Die Tiere zählen zu den Vogelfussdinosauriern (Ornithopoda). Sie lebten vor etwa 120 Millionen Jahren, also in der Epoche der Unterkreide mit relativ warmem, feuchtem Klima.