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Mehr als 1000 Arten Neue Kuriositäten im Meer gefunden

Ein internationales Forschungsteam entdeckt mehr als 1000 neue Unterwasserarten – darunter ein Geisterhai.

Sie sieht aus wie ein Weihnachtsbaum: die Seefeder, die in der Nähe der Antarktis in 800 Metern Tiefe lebt.

Rosa Seefeder auf schwarzem Hintergrund.
Legende: Seefedern sind wirbellose Meerestiere. Diese neue Art entdeckten Meeresforscher in der Nähe der Antarktis. The Nippon Foundation-Nekton Ocean Census/Schmidt Ocean Institute

Oder wie ein Strauss voller Luftballons: Der Tiefseeschwamm, der sich von kleinen Krebstierchen ernährt.

Oktopus mit transparenten blasenartigen Strukturen auf Meeresboden.
Legende: Den fleischfressenden Tiefseeschwamm «Death Ball» fanden Forschende auf einer Expedition im Südpolarmeer. ROV SuBastian/Schmidt Ocean Institute

Und dann ist da noch der Geisterhai aus Australien. Dieser Meeresfisch ist ein entfernter Verwandter von Haien und Rochen und älter als die Dinosaurier.

Präparierter Fisch mit Lineal für Massstab.
Legende: Die als Geisterhaie bezeichneten Chimären sind entfernte Verwandte von Haien und Rochen. Sie bildeten vor fast 400 Millionen Jahren eine eigene Evolutionslinie – also noch vor den Dinosauriern. The Nippon Foundation-Nekton Ocean Census/CSIRO

Diese drei Lebewesen gehören zu rund 1200 Arten, die ein internationales Team von Meeresforschenden neu entdeckt hat – und zwar in nur einem Jahr. Neben Fischen und Schwämmen befinden sich darunter zum Beispiel auch Würmer, Krebse und Seeigel.

Unterwegs waren die Forschenden mit U-Booten, Tauchrobotern und Schiffen, von den Polargebieten bis in die Tropen – und bis in eine Tiefe von 6500 Metern.

Und dort wollen sie auch weiterhin auf die Suche gehen: Denn schätzungsweise sind bis jetzt nur rund zehn Prozent aller Meereslebewesen bekannt. Kein Wunder, bis zu 70 Prozent des Meeresbodens sind noch nicht kartografiert. Es gibt also noch viel zu entdecken da unten.

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