Zum Inhalt springen

Header

Zur Übersicht von Play SRF Audio-Übersicht
Legende: Viele Flurnamen haben einen ganz anderen Ursprung, als wir spontan vermuten. Bild: ZVG

16.04.2026, 20:03 Uhr Der Ankelappi im Eländ! (W)

Ein Gespräch über Flurnamen zwischen Host Nadia Zollinger und dem früheren Namenforscher und SRF-Mundartexperten Markus Gasser. Was bedeuten Flurnamen, was erzählen sie von früher (und was nicht), wie führen sie uns in die Irre und warum tönen sie oft so witzig?



«Der Ankelappi im Eländ» klingt wie ein Dorfschwank aus den 70ern. Aber es handelt sich um zwei Flurnamen! Für Mundartredaktor Markus Gasser, der fast ein Vierteljahrhundert Flurnamen wissenschaftlich erforscht hat, ist dieses Gespräch ein Heimspiel. Kollegin Nadia Zollinger merkt schnell, dass hinter dem vermeintlich trockenen Thema viele witzige Anekdoten und spannende Geschichten stecken. Aber Flurnamen wie «Kuss», «Sankt Jodel» oder «Dofel» führen sie regelmässig auf falsche Fährten.

Wiederholung der Sendung vom 31.05.2021

Der Familienname Forster
Forster ist ein Berufsname zu mittelhochdeutsch «vorstære» für einen Förster, Waldhüter. Es gibt auch die Schreibvarianten Foster, Foerster und Förstler. Forster ist gleich in mehreren Kantonen altverbürgert, so in Bern, Freiburg, Luzern, Sankt Galle, Schaffhausen, Thurgau und Zürich.


Mehr von «Dini Mundart - Schnabelweid»