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200 Jahre Schlacht an der Beresina
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200 Jahre Russlandfeldzug und die Schlacht an der Beresina

Napoleons Russlandfeldzug und die Schlacht an der Beresina gehen in die Geschichte ein als menschliche Tragödie und militärisches Desaster. Das Gespräch in «Zeitblende» mit dem Historiker Daniel Furrer.

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«Unser Leben gleicht der Reise eines Wandrers in der Nacht.»
Der Glarner Oberleutnant Thomas Legler stimmt das Beresinalied am 28. November 1812 in aussichtsloser Lage an. Schweizer Regimente haben im letzten Gefecht des Russlandfeldzugs von Kaiser Napoleon Bonaparte den Auftrag, den Rückzug der Grande Armée über den Fluss Beresina, im heutigen Weissrussland, zu decken. Von 1000 Schweizern treten nach dem Gefecht noch 300 zum Appell an.

Eine riesige Kriegsmaschine mit rund 675 000 Soldaten, 200 000 Pferden - ein einhundert Kilometer langer Zug - war angetreten, den Zaren Alexander zu besiegen. Doch die Grande Armée wird nach und nach aufgerieben durch Kämpfe, Hunger, Durst, Kälte und Seuchen. Noch 18 000 Soldaten kehren zurück. In sechs Monaten war bis zu eine Million Menschen zugrunde gegangen.

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