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ZVG/Andrea Pfähler
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Andrea Pfähler – Schauspielerin, Regisseurin, Theaterpädagogin

Es gibt wenig, was Andrea Pfähler in Sachen Theater nicht erlebt hätte. Von Hauptrollen an grossen Häusern bis zu Inszenierungen mit Jugendlichen war alles dabei. Vor allem aber ist sie eine der ganz wenigen, die Goethes «Faust» inszeniert haben. Ein Stück notabene, das als unspielbar gilt.

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Die Herausforderung dabei lag aber nicht nur im Umstand, dass das Stück 18 Stunden dauert und mit künstlerischen Aufgaben wie die Darstellung von Engeln und anderen Geistwesen verbunden ist, sondern auch in der Tatsache, dass Andrea Pfähler den «Faust» am Goetheanum inszeniert hat, einem Ort der Anthroposophie also, an dem Goethe eine ganz besondere Bedeutung hat. Da galt es, eine kreative Mischung zu finden aus langer Tradition und dem Bedürfnis nach Öffnung für Neues. Beides scheint Andrea Pfähler bestens gelungen zu sein.


Geholfen hat da sicher Andrea Pfählers persönlicher Weg, der in Arlesheim und im anthroposophischen Umfeld beginnt und via Schauspiel-Akademie-Zürich in die herkömmliche Theaterwelt geführt hat. Ganz viele ganz unterschiedliche Erfahrungen konnte Andrea Pfähler auf diesem Weg sammeln, die nun wieder in ihre Arbeit einfliessen und so die verschiedenen Welten miteinander verbinden. Seien es die grossen Rollen am Deutschen Theater Göttingen oder die Auftritte beim Film, seien es die Begegnungen mit prägenden Regisseuren oder neugierigen Jugendlichen in ihren Theaterkursen oder seien es die gelegentlichen Ausflüge ins Kabarett und sogar in die Basler Vorfasnachtsszene, wo sie selbst als Nichtfasnächtlerin eine feste Grösse geworden ist. Von all diesen Erfahrungen und natürlich auch von der Musik, deren Bedeutung sie fast gleich hoch einschätzt wie die des Theaters, erzählt Andrea Pfähler im Gespräch mit ihrem Gastgeber Michael Luisier.

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