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Legende: Vielfalt und Anzahl sind grenzenlos: Nisthilfen im Garten und am Haus dienen Vögeln, Insekten und vielen anderen Wildtieren. Bild: KEYSTONE/DPA/Patrick Pleul

30.03.2026, 11:08 Uhr Nisthilfen am Haus und im Garten: So helfen Sie Tieren wirklich

Nisthilfen können Vögeln, Insekten und anderen Tieren helfen – aber nur, wenn das Umfeld stimmt. Worauf Haus- und Gartenbesitzerinnen achten müssen, welche Fehler häufig passieren und warum naturnahe Strukturen entscheidend sind.

Nisthilfen gelten als einfache Unterstützung für Tiere im Siedlungsraum. Doch so hilfreich sie sein können – ohne passende Umgebung bringen sie oft wenig. Künstliche Nistkästen oder Insektenhotels funktionieren nur, wenn ein Garten auch Nahrung und vielfältige Strukturen bietet. «Ein Haus allein genügt nicht, wenn rundherum nichts zum Essen da ist», sagt Stefan Greif, Projektleiter Artenförderung bei BirdLife Schweiz im «Ratgeber Tiere».

Besonders bei Insekten können falsch gebaute oder ungeeignete Nisthilfen sogar schaden. Entscheidend ist deshalb, sich vorab zu überlegen, welche Arten im eigenen Garten vorkommen und welche man fördern möchte. Danach sollten Gestaltung und Materialien sorgfältig gewählt werden.

Wer Nisthilfen aufstellt, übernimmt zudem eine gewisse Verantwortung: Vogelkästen sollten jährlich gereinigt werden, bei Insektenhotels muss beachtet werden, dass sie oft ganzjährig besiedelt sind. Und bei Arten wie Mauersegler oder Fledermäuse sind die Brutstätten besonders geschützt.

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