5.30 Uhr am Morgen, draussen ist es noch stockdunkel – doch im Kuhstall auf dem Bauernhof der Familie Hess ist bereits reger Betrieb. Janik (12) hilft seinem Vater beim Melken und wir sind als ganze Klasse dabei. Das Melken muss immer einmal am Morgen und einmal am Abend erledigt werden.
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Bild 1 von 3. Janik ist sich das frühe Aufstehen gewohnt – er packt im Stall mit an! Bildquelle: SRF Kids / Damian Haas.
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Bild 2 von 3. Zusammen mit seinem Vater Urs zeigt uns Janik, was es beim Melken zu tun gibt. Bildquelle: SRF Kids / Damian Haas.
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Bild 3 von 3. Und wir anderen dürfen die süssen Kühe streicheln :-). Bildquelle: SRF Kids / Damian Haas.
Natürlich gibt es auch einen guten Grund, warum das schon so früh am Morgen erledigt wird: «Die Milch muss bis um 7 Uhr zur Käserei in Dürrenroth gebracht werden», weiss Janik. Dort wird sie zu Käse verarbeitet, unter anderem auch zu Emmentaler, der Käse mit den grossen Löchern.
Die Milch wird mit einer Melkmaschine abgepumpt und direkt in einen Tank gefüllt. Diesen bringt Käsemeister Jürg Hess dann zur Käserei. Er erklärt uns, wie das geht. Er verrät uns auch, wie die Löcher im Käse entstehen: «Die berühmten Löcher werden von Bakterien gebildet. Sie bauen einen Druck im Käse auf.»
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Bild 1 von 3. Am Morgen früh wird die Milch von verschiedenen Bauernhöfen hier zur Käserei gebracht. Bildquelle: SRF Kids / Damian Haas.
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Bild 2 von 3. Käsemeister Urs Kämpfer zeigt uns alles und erklärt die verschiedenen Schritte, die es braucht, bis ein Käse fertig und essbar ist. Bildquelle: SRF Kids / Damian Haas.
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Bild 3 von 3. Das dauert ganz schön lange – Käse braucht nämlich Monate oder sogar Jahre, um zu reifen. Bildquelle: SRF Kids / Damian Haas.
Die Löcher entstehen beim Reifungsprozess, also wenn der Käse gelagert wird. Und dieser Schritt braucht seine Zeit: «Wie lange ein Käse gelagert wird, bestimmt auch, wie stark sein Geschmack wird», erklärt Jürg Hess. «Einige Käse werden für ein paar Monate gelagert, andere für mehrere Jahre.»
Natürlich dürfen wir auch verschiedene Käsesorten probieren. Und wir sind uns einig – für so etwas Leckeres lohnt sich das frühe Aufstehen!