Zum Inhalt springen

Header

Zur Übersicht von Play SRF Audio-Übersicht

Sonnenuntergang nach 18 Uhr Warum die Tage jetzt spürbar länger werden

Man merkt es bei der Joggingrunde am Morgen oder beim Feierabend: Es wird jeden Tag früher hell und später dunkel. Aktuell werden die Tage rasch länger, täglich bekommen wir über 3 Minuten mehr Tageslicht.

Diese Woche kehrt der Frühling ein. Vor allem am Mittwoch und Donnerstag erinnern die Temperaturen eher an April als an Ende Februar.

Neben den frühlingshaften Temperaturen werden auch die Tage spürbar länger und bleiben abends merklich länger hell. Am Montag geht die Sonne erstmals in diesem Jahr nach 18 Uhr unter. In den kommenden Monaten verschiebt sich der Sonnenuntergang weiter nach hinten. Erst nach der Zeitumstellung Ende Oktober liegt er wieder vor 18 Uhr.

Jeden Tag über 3 Minuten mehr Sonnenschein

Kurz vor der Tag-und-Nacht-Gleiche, am 20. März, nimmt die Tageslänge am schnellsten zu. Dann kommen täglich etwa 3.5 Minuten Tageslicht hinzu.

Zurzeit nimmt die Tageslänge jeden Tag um etwa 3 Minuten und 15 Sekunden zu. Anfangs Januar lag die tägliche Zunahme noch bei weniger als einer Minute.

Warum nimmt die Tageslänge jetzt so schnell zu?

Der Grund für die schnelle Tageszunahme ist die Neigung der Erdachse. Nach der Wintersonnenwende steigt die Sonne jeden Tag etwas höher über den Horizont. Gegen Ende Februar wird die Bahn, die die Sonne scheinbar am Himmel zieht, deutlich steiler. Dadurch gewinnen die Tage in dieser Zeit besonders schnell an Länge.

Das zunehmende Tageslicht beeinflusst sowohl die Natur als auch uns Menschen. Pflanzen beginnen früher auszutreiben, Vögel werden aktiver und singen häufiger. Auch unser Körper reagiert: Mehr Tageslicht hemmt die Produktion des Schlafhormons Melatonin, was bei vielen die Stimmung hebt und uns energiegeladener fühlen lässt.

SRF Meteo, 23.2. 2026, 19:55 Uhr

Meistgelesene Artikel