- In der Nacht auf Donnerstag gibt es in den Bergen etwas Neuschnee.
- Am Freitagmorgen droht verbreitet Frost: empfindliche Pflanzen schützen.
- Am Samstag sind Schneeflocken bis ins Flachland möglich.
Der meteorologische Frühling 2026 begann trocken und aussergewöhnlich mild. Bis zum 10. März lagen die Höchstwerte im Norden 3 bis 5 Grad über dem langjährigen Mittel und erinnerten eher an Mitte April als an Anfang März.
Das stabile Wetter fand in der Nacht auf Mittwoch ein Ende. Vielerorts regnete es erstmals seit über zwei Wochen. In der Nacht auf Donnerstag wird es nochmals verbreitet nass. Dabei sinkt die Schneefallgrenze von 1500 auf rund 1200 Meter. In höheren Lagen fällt also wieder Schnee.
Danach bringt ein Zwischenhoch am Donnerstag immer trockenere Luft. Damit kühlt es in der klaren Nacht auf Freitag gut ab. Die Tiefstwerte liegen bei teils frostigen -2 bis +3 Grad. Es droht verbreitet Bodenfrost. Empfindliche Pflanzen sollten deshalb geschützt werden.
Kommt der Schnee bis ins Flachland?
Im Laufe des Samstags erreicht uns die nächste Kaltfront, die Niederschlag und dazu immer kältere Luft bringt. Zu Beginn liegt die Schneefallgrenze bei rund 1000 Metern, tagsüber sinkt sie auf 800 bis 400 Meter. In den Alpen und im Süden bleibt die Schneefallgrenze oberhalb von etwa 1000 bis 1300 Metern.
Sogar im Flachland können vorübergehend Schneeflocken fallen. Jedoch wird der Schnee wegen der hohen Bodentemperaturen wahrscheinlich nicht ansetzen. In den Bergen kommen hingegen 2 bis 10 Zentimeter, am Alpensüdhang zum Teil mehr Neuschnee zusammen. Nur Graubünden bekommt möglicherweise wenig bis keinen Niederschlag ab.