Die verfügbaren Informationen zu dreissig grossen Bränden, die sich seit 2000 in Nachtklubs in aller Welt ereignet haben, bestätigen dies: Feuerwerkskörper und Isolierschäume spielen bei diesen Ereignissen eine bedeutende Rolle. In 22 Fällen hat mindestens eines dieser Elemente zum Drama beigetragen.
Die Gefährlichkeit, die sich aus der Kombination von beidem ergibt, ist noch auffälliger. Bei einem von fünf der analysierten Brände spielten sowohl Pyrotechnik als auch Schaumstoff eine entscheidende Rolle. Der Anteil der Todesopfer dieser Dramen ist überproportional gross, nämlich rund 50 Prozent.
Andere Faktoren wie der Zugang zu Notausgängen, defekte elektrische Installationen oder die Überschreitung der Raumkapazitäten sind ebenfalls wichtig. Dennoch bestätigt die Liste der tödlichsten Katastrophen das kritische Risiko, das von Feuerwerkskörpern und der Qualität der Isoliermaterialien ausgeht. Vier der sechs tödlichsten Ereignisse stehen im Zusammenhang mit diesen beiden Risikofaktoren.