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Die viralsten Momente Leo-Schnauzer und Stringtanga: So reagiert das Netz auf Oscars

Hollywood feiert jedes Jahr Glamour und Filmkunst – doch oft sind es die kleinen, ungeplanten Momente, die das Netz im Sturm erobern. Auch die 98. Academy Awards lieferten reichlich Material für Memes, Lacher und kollektives Kopfschütteln.

Schon in den ersten Minuten gab Host Conan O’Brien die Meme-Marschrichtung vor. Mit seinem augenzwinkernden Hinweis, «das ist der Moment, wenn du nicht einverstanden bist», lieferte er die Vorlage – und die Regie zog sofort nach.

Die Kamera erwischte Leonardo DiCaprio mit einem Blick, der perfekt zwischen höflicher Irritation und stillem «Wie bin ich hier reingeraten?» balancierte.

Leonardo DiCaprio im Anzug
Legende: Schauspieler Leonardo DiCaprio liefert mit seiner expressiven Mimik in den sozialen Medien immer wieder Vorlagen für Memes. Keystone / Chris Pizzello

Und als wäre der Blick nicht genug, bekam auch Leos Schnauzer seinen eigenen Auftritt. Dass der Look «kind of hot» wirke, stand bei vielen definitiv nicht auf der Bingo-Karte.

Währenddessen wurde Timothée Chalamet zum bevorzugten Ziel kleiner Seitenhiebe. Die Branche ist ihm wegen seiner Kommentare über «irrelevante Kunstformen» wie Ballett oder Oper noch immer nicht richtig wohlgesonnen – und die Show griff das mehrfach auf.

Moderator O’Brien erwähnte zunächst, dass die Sicherheitsvorkehrungen an diesem Abend besonders streng seien. Dann schaute er zu Chalamet hinüber und meinte: «Mir wurde gesagt, dass es Bedenken hinsichtlich Angriffen sowohl aus der Opern- als auch aus der Ballettwelt gibt.»

Auch in den sozialen Medien kam der Kommentar gut an. Eine Person beschrieb es als ausgesprochen befriedigend, Chalamets Reaktion auf den Roast mitzuerleben.

Für einen der markantesten Lacher des Abends sorgte ein Duo, das man so nur in Hollywood erlebt: Sigourney Weaver und «Baby Yoda». Als die Kamera die Star‑Wars‑Puppe neben Kate Hudson einfing und Weaver ins Bild rückte, griff sie ohne Zögern zu einem ihrer bekanntesten Sätze: «Get away from him, you bitch!» – eine direkte Anspielung auf ihre Rolle als Ripley in «Aliens».

Auch Robert Downey Jr. lieferte einen unfreiwilligen Höhepunkt des Abends: Während er Chris Evans zum Jubiläum des ersten «Avengers»-Films scherzhaft einen «offiziellen Channing‑Tatum‑Stringtanga» schenkte, verdrehte er die Silben – aus «Channing Tatum» wurde «Tanning Chatum». Ein makelloser Oscars‑Patzer, der sofort Vergleiche mit Klassikern wie «Adele Dazeem» hervorrief.

In den sozialen Medien wurde der Moment begeistert aufgegriffen: Viele Nutzerinnen und Nutzer feierten den Versprecher als neues Highlight in der langen Tradition legendärer Oscar-Momente.

Der musikalische Höhepunkt kam diesmal aus der K‑Pop‑Ecke. Das Trio EJAE, Audrey Nuna und Rei Ami lieferte eine energiegeladene Performance ab. Für die Nummer «Golden» aus dem Animationsfilm «K‑Pop Demon Hunters» wurde allen Gästen Lightsticks verteilt, um die Atmosphäre eines echten K‑Pop‑Konzerts nachzustellen.

Zahlreiche Hollywoodstars versuchten, die Stäbe im Takt zu schwenken – mit sichtbar unterschiedlichem Erfolg. Die Reaktionen online: fast durchweg Jubel.

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SRF4 News, 16.3.2026, 7 Uhr ; 

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