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Geldwäscherei aufgedeckt Ursula Andress’ verschwundene Millionen sind zurück

Ermittlungen rund um Ursula Andress' verschwundenes Vermögen deckten ein internationales Geldwäschereinetzwerk auf. Der mittlerweile verstorbene Vermögensverwalter der 90-jährigen Schauspielerin soll zu Lebzeiten einen grossen Teil ihres Geldes veruntreut haben.

Das lange «verschwundene» Vermögen von Ursula Andress ist nach internationalen Ermittlungen wieder aufgetaucht. Italienischen Nachrichtenagenturen zufolge deckten die Untersuchungen ein komplexes Geldwäschenetz auf. Ausgangspunkt war die Schweiz: Andress hatte bemerkt, dass ihr Vermögen, das sie Treuhändern anvertraut hatte, kontinuierlich schrumpfte. Daraufhin reichte sie Strafanzeige ein und beschuldigte ihren früheren Verwalter, rund 18 Millionen Franken veruntreut zu haben.

Blonde Frau, festlich gekleidet und frisiert.
Legende: «Mir geht es derzeit sehr schlecht», sagte Ursula Andress im Januar gegenüber der Zeitung «Blick». Damals hatte sie beim Kanton Waadt bereits Strafanzeige wegen ihres schwindenden Vermögens erstattet. Keystone / Volker Dornberger

Den Behörden gelang es, verschachtelte Transaktionen nachzuvollziehen, mit denen die Spur des Geldes verwischt werden sollte. Die Mittel flossen in ausländische Firmen, Immobilien und Kunstwerke.

In Italien, speziell in der Provinz Florenz, wurden daraufhin zahlreiche Vermögenswerte identifiziert. Die Staatsanwaltschaft beschlagnahmte Werte im Umfang von rund 20 Millionen Euro.

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