Das lange «verschwundene» Vermögen von Ursula Andress ist nach internationalen Ermittlungen wieder aufgetaucht. Italienischen Nachrichtenagenturen zufolge deckten die Untersuchungen ein komplexes Geldwäschenetz auf. Ausgangspunkt war die Schweiz: Andress hatte bemerkt, dass ihr Vermögen, das sie Treuhändern anvertraut hatte, kontinuierlich schrumpfte. Daraufhin reichte sie Strafanzeige ein und beschuldigte ihren früheren Verwalter, rund 18 Millionen Franken veruntreut zu haben.
Den Behörden gelang es, verschachtelte Transaktionen nachzuvollziehen, mit denen die Spur des Geldes verwischt werden sollte. Die Mittel flossen in ausländische Firmen, Immobilien und Kunstwerke.
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Bild 1 von 3. Andress, die in Ostermundigen aufwuchs und heute zurückgezogen in Rom lebt, wurde 1962 als erstes Bond-Girl an der Seite von 007-Darsteller Sean Connery berühmt. Bildquelle: Keystone / Levi.
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Bild 2 von 3. Die Szene mit ihr im weissen Bikini ist in die Filmgeschichte eingegangen. Bildquelle: Keystone.
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Bild 3 von 3. Kürzlich feierte Ursula Andress ihren 90. Geburtstag. Bildquelle: Keystone / Mat Sayles.
In Italien, speziell in der Provinz Florenz, wurden daraufhin zahlreiche Vermögenswerte identifiziert. Die Staatsanwaltschaft beschlagnahmte Werte im Umfang von rund 20 Millionen Euro.