- Der Eurovision Song Contest ESC verlässt erstmals Europa.
- 2026 geht mit «Eurovision Song Contest Asia» eine neue Ausgabe in Bangkok an den Start.
- Im Mai findet der normale ESC in Wien statt – im Herbst in Asien.
Musik als verbindendes Element über die Landesgrenzen hinweg – das bekannte ESC-Prinzip soll auch bei der asiatischen Ausgabe gelten und im besten Fall ein Publikum von über 600 Millionen Menschen erreichen, hofft die European Broadcasting Union EBU.
Zehn Länder haben die Teilnahme bereits bestätigt: Thailand, Südkorea, die Philippinen, Vietnam, Malaysia, Kambodscha, Laos, Bangladesch, Nepal und Bhutan. Weitere Nationen könnten in den kommenden Monaten folgen. Wie beim europäischen Vorbild sollen die Acts per nationalem Vorentscheid bestimmt werden.
EBU-Direktor Martin Green bezeichnet den Schritt als «bedeutungsvoll». Asien sei reich an kultureller Vielfalt und kreativem Potenzial. Ziel sei ein Format, das die «Stimmen, Identitäten und Ambitionen der Region» abbilde.
Mit Ländern wie Südkorea, Thailand und den Philippinen sind wichtige Musikmärkte beteiligt. Insbesondere Südkorea dürfte mit seinem global erfolgreichen K-Pop prägend sein.