Das Geheimnis ist gelüftet: Der österreichische Sender ORF hat heute verkündet, wer im Mai durch die ESC-Liveshows führen wird. Victoria Swarovski und Michael Ostrowski übernehmen die Moderation des weltweit grössten Musikwettbewerbs. Das Finale des Grossevents ist am 16. Mai und wird live aus der Wiener Stadthalle übertragen.
Glamour trifft auf schrägen Humor
Victoria Swarovski entstammt der gleichnamigen österreichischen Kristallunternehmer-Familie und ist dem deutschen Fernsehpublikum vor allem als Moderatorin der RTL-Sendung «Let’s Dance» bekannt. 2016 hatte sie die Tanzshow als Teilnehmerin gewonnen, seit 2018 steht sie als Moderatorin für die Sendung vor der Kamera. Damit gehört sie zu den festen Grössen im deutschen Unterhaltungsfernsehen. Auch als Jurorin war sie tätig, etwa bei «Das Supertalent». Swarovski selbst zeigt sich begeistert. Laut Pressemitteilung habe sie die Anfrage «unfassbar» gefreut und es sei ihr sofort klar gewesen, dass sie zusagen müsse.
Michael Ostrowski wiederum ist ein vielseitiger Schauspieler, der besonders für seine schrägen, komischen und eigenwilligen Rollen geschätzt wird. Unter anderem ist er für sein Engagement im Film «Der Onkel» bekannt. Ostrowski freut sich auf die Zusammenarbeit und beschreibt Swarovski als starke Partnerin, mit der er den ESC «gemeinsam super schaukeln» werde.
Hohe Messlatte nach dem ESC 2025
Keine leichte Aufgabe: Die Moderation der letztjährigen ESC-Ausgabe in Basel kam beim Publikum sehr gut an. Michelle Hunziker, Sandra Studer und Hazel Brugger führten durch die Shows – letztere erhielt für ihren Auftritt sogar eine Sonderauszeichnung des Deutschen Comedypreises. Besonders Bruggers trockener Humor und ihre pointierten Kommentare sorgten international für Aufmerksamkeit.
Der ESC 2025 wurde vielerorts als modern, kurzweilig und überraschend frech wahrgenommen. An diesen Erfolg soll 2026 angeknüpft werden mit einem neuen Duo, das seine ganz eigene Dynamik auf die Bühne bringen will.
Hoffnungsträgerin für die Schweiz
Während sich Österreich momentan auf die Organisation des Events konzentriert, richtet sich der Blick hierzulande auf die eigene Vertreterin: Veronica Fusaro wird 2026 für die Schweiz antreten. Die Musikerin ist für ihre gefühlvollen Songs, ihre warme Stimme und ihre starke Bühnenpräsenz bekannt.
Mit Fusaro schickt die Schweiz eine Künstlerin ins Rennen, die Authentizität und Emotion verkörpert – zwei Qualitäten, die vom ESC-Publikum geschätzt werden. Wie gut ihre Siegeschancen stehen, wird sich am 11. März zeigen. Dann präsentiert die 28-Jährige den Song, mit dem sie antreten wird.