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Aus dem Archiv: Beim Brexit-Deal kommt man kaum vorwärts
Aus Tagesschau vom 05.06.2020.
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38 Tage für Deal Brexit: Je schneller die Uhr tickt, desto schärfer wird der Ton

Je schneller die Uhr tickt, desto schärfer wird der Ton. Warnungen, Drohungen und Schuldzuweisungen gehören zum rhetorischen Instrumentarium solcher Verhandlungen. Wir haben dies im Herbst 2018 erlebt, als Theresa May ihr Abkommen mit der EU zum Abschluss brachte. Wir sahen die gleichen rhetorischen Spiele im Herbst 2019, als Boris Johnson das Austrittsabkommen wieder öffnete und in letzter Minute eine neue Lösung für Nordirland aushandelte. Und nun steigt der Druck wieder.

Johnson will seine Führungsstärke demonstrieren

Die britischen Transporteure warnten vergangene Woche laut und deutlich vor einem Chaos, wenn sich Grossbritannien Ende Jahr ohne Freihandelsabkommen von der Europäischen Union trenne. In einer solchen Situation gehören markige Worte eines Premierministers zum politischen Geschäft. Boris Johnson will die Verhandlungen katalysieren und gleichzeitig seinem heimischen Publikum Führungsstärke demonstrieren.

Nur in diesem Fall spielt Johnson mit dem Feuer. Der Friede in Nordirland ist so jung wie fragil. Das Karfreitagsabkommen ist vor 22 Jahren abgeschlossen worden. Der irische Aussenminister Simon Coveney warnte denn heute Morgen, dass es politisch gar nicht weise wäre, das Abkommen mit der EU zu Nordirland wieder aufzuschnüren.

Patrik Wülser

Patrik Wülser

Grossbritannien-Korrespondent, SRF

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Patrik Wülser arbeitet seit Ende 2019 in London als Grossbritannien-Korrespondent für SRF. Wülser war von 2011 bis 2017 Afrikakorrespondent und lebte mit seiner Familie in Nairobi. Danach war er Leiter der Auslandredaktion von Radio SRF in Bern.

SRF 4 News, 07.09.2020, 10 Uhr

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Theres Keiser  (TheKe)
    Die Briten wollten die EU verlassen. Weshalb soll die EU irgendwelches Entgegenkommen zeigen?
  • Kommentar von Beat Kessler  (KLERUS)
    Ich bin der Meinung das es an der Zeit ist, dass endlich einer dieser Populisten/ Rechtsaussenpolitiker über die Klippe springen muss und es tut mir leid, mit ihm auch sein ach so geliebtes Heimatland! Vielleicht überlegt der nächste Populist/ Rechtsaussenpolitiker wie man mit seinen Nachbarn umgehen sollte! Geeignete Kandidaten sind: England, Türkei, Ungarn und die USA, also Staaten denen wir in letzter Zeit zu viel entgegen gekommen sind! Mit freundlichen Grüßen
  • Kommentar von Franz Peter Lehmann  (nashorn19)
    Tragisch, dass sich ein so beein-druckendes und hervorragendes Land von einem Spassvogel und einem Haufen verblendeter Dummköpfe mit ihrem Bŕexit in's Abseits bringen lässt.