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6. Raketentest binnen Wochen Nordkorea feuert wieder Geschosse ab

  • Nordkorea hat offenbar erneut Raketen getestet.
  • Der südkoreanische Generalstab erklärte, von der nordkoreanischen Ostküste aus seien zwei «nicht identifizierte Projektile» abgefeuert worden.
  • Die Fluggeschosse stürzten demnach ins Ostmeer.
Legende: Video Aus dem Archiv: Trump überschreitet Grenze zu Nordkorea abspielen. Laufzeit 05:06 Minuten.
Aus Tagesschau vom 30.06.2019.

Erst wenige Stunden zuvor hatte Nordkorea in einer Mitteilung an Südkorea geschrieben, es sei «sinnlos» für Seoul, auf eine Wiederaufnahme des innerkoreanischen Dialogs zu hoffen, solange Südkorea weiterhin Militärübungen mit den USA abhielten. Nordkorea sieht diese als Probe für eine Invasion. Das Land hatte in den vergangenen Wochen bereits fünf Mal Raketen getestet.

Südkoreaner schauen auf Bildschirm mit Raketentest
Legende: Südkoreaner in Seoul verfolgen die Berichterstattung über den nordkoreanischen Raketentest. Keystone

UNO-Resolutionen verbieten Nordkorea jeglichen Test ballistischer Raketen. US-Präsident Donald Trump hat aber mehrfach erklärt, dass er die nordkoreanischen Raketentests nicht als Hindernis für neue Atomverhandlungen mit Pjöngjang betrachte.

Verbale Angriffe gegen Südkorea

Kurz vor dem Raketentest vom Freitag hatte die nordkoreanische Seite verbale Angriffe gegen den Süden gefahren. In einer Erklärung des nordkoreanischen Komitees für eine friedliche Wiedervereinigung wurde weiteren Gesprächen mit Seoul eine Absage erteilt: «Es gibt nichts mehr mit den südkoreanischen Behörden zu besprechen.» Auch weitere Treffen mit Vertretern des Südens seien nicht geplant.

In der Erklärung wurden auch Äusserungen von Südkoreas Präsident Moon Jae In über eine Wiedervereinigung von Nord und Süd zurückgewiesen. Moon hatte am Donnerstag das Ziel skizziert, bis zum Jahr 2045 «Frieden und eine Wiedervereinigung» zu erreichen.

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Pia Müller  (PiMu)
    Absolut zu verstehen von KIM. Trump lügt ihn ja nur an und hält ihn für dumm !!!
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    1. Antwort von Hans Haller  (panasawan)
      Frau Pia Müller, ich lebe hier in Asien, meine Frau ist Asiatin, die Schwester meiner Frau lebt heute in Südkorea. Bitte glauben Sie mir, was da so alles in unseren Medien geschrieben wird, lohnt sich nicht mal mehr zu lesen, so deplatziert und daneben fällt das zuweilen aus. - Status-Q weiterhin beibehalten, den Rest erledigt die Zeit von alleine. Und stehts bereit sein eine Kurzschluss-Handlung von Kim abwehren zu können, reicht völlig aus.
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  • Kommentar von martin blättler  (bruggegumper)
    Eines muss man Kim zugutehalten:Seine Raketen schaffen
    es mindestens in die Luft.Zwar mit viel Lärm und Rauch,aber
    ohne Explosion und Verstrahlung.
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    1. Antwort von Hans Haller  (panasawan)
      So läuft halt die Propaganda-Maschinerie. Dafür gibt es Schlagzeilen und mehr auch nicht. Also diese Raketen sowie die Schlagzeilen kann man leicht wegstecken. Darüber bräuchte man sich gar nicht gross aufzuregen.
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  • Kommentar von Junwoo Shim  (Dr Seoulmaa)
    Als Koreaner habe ich ein Dilemma. Unsere Nachbarn sind China, Russland und Japan. Diese sähen gern eine militärische Invasion in Korea, nicht nur um uns wirtschaftlich, aber auch ideologisch und politisch zu schwächen und zu beeinflussen.Wir brauchen ein starkes Militär, um uns zu schützen. Ich mag weltweite Aufrüstung nicht. Leider ist das die einzige Abschreckungsmethode, besonders eine Atombombe zu haben. Momentan machen diese nichts, weil USA bei uns stützt. Wenn isch de chaltchrieg verbi?
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    1. Antwort von Hans Haller  (panasawan)
      Sehr geehrter Hr Junwoo Shim, keiner will Nordkorea militärisch erobern oder einnehmen oder sogar in Südkorea integrieren. Wirklich keiner der bei Verstand ist, lädt sich ein Armenhaus auf und muss noch dafür bezahlen. Und ein Kim mit Atom-Waffen will auch keiner. Das Risiko ist viel zu gross. Und glauben Sie den Medien hier im Westen nicht alles, wir tun das schon lange nicht mehr. Und das Problem mit dem Hunger löst sich sobald auf diese A-Bomben glaubhaft und kontrollierbar verzichtet wird.
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    2. Antwort von Hans Haller  (panasawan)
      Ach noch was Herr Junwoo Shim nur so nebenbei gesagt. Von den USA aus oder von Südkorea aus wird es garantiert keinen Angriff auf Nordkorea geben. Darauf können Sie sich felsenfest verlassen. Dafür gibt es gut und gerne sehr gute und triftige Gründe. Nordkorea bräuchte heute nicht mal eine eigene Armee, keiner will sich so ein Land wirklich zur Last auferlegen, selbst Südkorea hat da echte Angst davor. Darauf können Sie bauen.
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    3. Antwort von Florian Kleffel  (Hell Flodo)
      Herr Haller, Nordkorea ist bezüglich seltener Erden (Metalle, die es für die moderne Technologie braucht) und andereren Bodenschätzen unglaublich reich. 2013 wurde dort die weltweit grössten Vorkommen entdeckt. Schätzungen gehen von Bodenschätzen im Umfang von 6 Billionen Dollar (deutsche Zählweise, also in engl. 6 Trillions) aus. Das Land ist (wäre) also mitnichten arm.
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    4. Antwort von Hans Haller  (panasawan)
      Herr Florian Kleffel, man kann diese seltenen Erden auch normal abkaufen und ordentlich dafür bezahlen. Dafür muss man dieses Land sicherlich nicht "besitzen" oder einnehmen. Man braucht nur den Zugang und nicht gleich einen Zugriff darauf. Abgesehen davon gibt es noch andere Abbauorte, die auch erschliessbar sind. Abgesehen davon lässt sich ein Land aufgrund solcher Rohstoffe allein in den Wohlstand führen, das geht schlicht und einfach gesagt gar nicht.
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    5. Antwort von Florian Kleffel  (Hell Flodo)
      Ja, das kann oder besser könnte man, Herr Haller. Man hätte auch den Irakern ihr Öl abkaufen können, statt dort einzumarschieren. Da war wohl jemand nicht bei Verstand. Man hätte den Ländern, die kolonialistisch unterjocht wurden, auch einfach ihre Rohstoffe abkaufen können. Man könnte jetzt aufhören, illegal die Fischgründe vor Afrika leerzufischen und Raubbau zu betreiben. Und so weiter. Man könnte sogar statt "Me first" Zusammenarbeit anstreben. Könnte.. Hoffen wir das Beste.
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