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Abkommen USA-EU Macron geht auf Distanz zu Trumps «Deal» mit Juncker

  • Der französische Präsident Emmanuel Macron lehnt ein umfassendes Handelsabkommen zwischen der EU und den USA ab.
  • Die Gespräche Junckers im Weissen Haus seien zwar nützlich gewesen, niemand wolle einen Handelskrieg, sagte Macron am Donnerstag.
  • Die Umstände liessen ein Abkommen wie das gescheiterte TTIP-Projekt allerdings nicht zu.
Emmanuel Macron vor einer Flagge Frankreichs
Legende: Emmanuel Macron fordert klare Gesten vonseiten der Vereinigten Staaten. Reuters

Er erwarte zudem von den USA klare Gesten im Hinblick auf die zusätzlichen Zölle auf Stahl und Aluminium, die auch von den Europäern erhoben werden. Zudem sollte die Landwirtschaft in den Verhandlungen zwischen den USA und der EU ausgeklammert werden. «Wir müssen wachsam sein, um unsere europäischen Interessen zu wahren», schrieb Macron auf Twitter.

US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker hatten sich am Mittwoch überraschend darauf geeinigt, auf eine Verhängung weiterer Zölle zu verzichten und über eine Öffnung von Märkten zu verhandeln. Auch der französische Finanzminister Bruno Le Maire hatte sich am Donnerstag zurückhaltend geäussert.

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33 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Wenn man, so bekommt man es auch angesichts vieler Reaktionen mit, die Politik nur noch aus einer wirtschaftlichen Sicht heraus macht, und nicht auch aus einer gesamtgesellschaftlicher Perspektive heraus macht, so handelt man sich selber einige hässliche und schon kriegerisch anmutende und kaum mehr lösbare Folgeprobleme der ein.
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Um Trump zu verstehen, braucht die EU noch etwas Nachhilfeunterricht. Dieser aufgeregte, meist schlafende Haufen von Politikern, bekommt gar nicht mit, warum Trump sie nun mit neuen Handelsvorschlägen zum nachdenken zwingt. Er will die EU inkl. Russland auf der Seite der USA behalten - koste es was es wolle. China ist die grosse Gefahr für die USA nicht Russland. Zu dieser Politik braucht es eben Politiker die vorausdenken können und Junker soll alleine die EU repräsentieren ? Sehr schwach.
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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Der französische Präsident Emmanuel Macron lehnt ein umfassendes Handelsabkommen zwischen der EU und den USA ab. Ein grosses Handelsabkommen zwischen den USA und Europa empfinde er, so Macron, derzeit unpassend. Wir müssen wachsam sein, um unsere europäischen Interessen zu wahren, Recht hat er. Über Handel müsse auf einer klaren Grundlage und nicht unter Druck verhandelt werden. Die Landwirtschaften Produkte müssen ausgeklammert werden. Keine Sojaimporte (genmanipuliert).
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    1. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Wir müssen vor allem an unsere eigene Interessen denken. "Europäische" gemeint wohl EU-Interessen, sind nicht per se auch unsere Interessen. In jedem Falle hat es natürlich auch Auswirkungen auf uns. Da bleibt uns nur noch sich darauf einzustellen und anzupassen, wie das immer schon der Fall gewesen ist und das wird sich nie ändern.
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