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Trump schiesst im Wahlkampf gegen Demokraten
Aus HeuteMorgen vom 11.10.2019.
abspielen. Laufzeit 01:38 Minuten.
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Angriff als beste Verteidigung Trump wettert gegen «erbärmliche Elite»

Trump ist wieder im Wahlkampfmodus und macht das Amtsenthebungsverfahren zum grossen Thema an einer Rallye in Minneapolis.

Gut zwei Wochen nachdem die Demokraten Untersuchungen gegen ihn eingeleitet haben, ist Präsident Donald Trump in der Stadt Minneapolis, im Mittleren Westen der USA, erstmals wieder vor Anhängern aufgetreten.

Während draussen Tausende gegen ihn demonstrierten, zog er vor 20'000 begeisterten Fans gegen das politische Establishment vom Leder.

«Dieses Telefongespräch war perfekt»

Seit seinem ersten Tag im Weissen Haus wolle die «erbärmliche Elite» in Washington seine Wahl für ungültig erklären: Die Demokraten seien bösartige Menschen und an seinem Telefongespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski sei nichts auszusetzen. Es sei perfekt gewesen, so Trump.

Fans von Donald Trump halten Handys hoch, eine junge Frau wischt sich Tränen ab.
Legende: 20'000 Anhänger des republikanischen Präsidenten sind nach Minneapolis gepilgert. Keystone

Die Untersuchungen im Rahmen des Amtsenthebungsverfahrens gegen ihn standen im Zentrum von Trumps trotzigem Auftritt. Der «schamlose Versuch der Demokraten, seine Regierung zu stürzen», werde bei den Wahlen im nächsten Jahr «eine nie dagewesene Gegenreaktion auslösen», sagte er.

Vorwurf der Bereicherung wiederholt

Er schoss auch scharf und mit vulgären Worten gegen Joe Biden, seinen möglichen Konkurrenten bei den nächsten Präsidentschaftswahlen. Biden sei nicht besonders schlau und habe als US-Vizepräsident nur gepunktet, weil er Barack Obama in den Hintern gekrochen sei. Trump behauptete auch erneut, Joe Biden und sein Sohn Hunter hätten sich finanziell bereichert.

Mit seinem Auftritt in Minneapolis hat der Präsident die Themen für seine weiteren Wahlkampfauftritte gesetzt. Der Tonfall wird wohl grob bleiben.

Quelle: Statista, New York Times, Congressional Research Service25.09.2019 1Sechs Ausschüsse des Repräsentantenhausesuntersuchen, ob es Fehlverhalten des US-Präsidenten gibt2So könnte das Impeachment-Verfahren ablaufenDer Justizausschuss des Hauses untersucht die Vorwürfe undentscheidet, ob Gründe für ein Impeachment vorliegenRepräsen-tantenhausentscheidet über ImpeachmentEinfache Mehrheit nötigRepräsentantenhausträgt Impeachment dem SenatvorDer Senat verfasst eine Anklageschriftund informiert den BeschuldigtenProzess im Senat geführt vom obersten Richter der USASenat entscheidet über ImpeachmentZweidrittel-Mehrheit nötigPräsident bleibt im AmtPräsident wird des Amtes enthobenJury besteht aus SenatorenBeratungen der Senats-JuryBeweissammlung und Anhörung435678
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47 Kommentare

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  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Obama versprach, Guantanamo zu schliessen. Er wollte Frieden für Amerika und die Welt. Stattdessen steht Guantanamo noch und es wurde weiter gekriegt unter seiner Ägide. Dafür bekam der Mann den "wohlverdienten?" Friedensnobelpreis. Uncredible!
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    1. Antwort von Marti Müller  (marchman)
      Das ist die Logik der "gebildeten"Elite, das müssen wir nicht verstehen
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    2. Antwort von Karl Kirchhoff  (Charly)
      Die Umsetzung der präsidialen Anordnung zur Schließung stieß auf Schwierigkeiten. Probleme gab es vor allem damit, Staaten zu finden, die bereit waren, ehemalige Guantanamo-Gefangene aufzunehmen. Schwierig war es dabei insbesondere, aufnahmewillige Länder für jene Guantanamo-Insassen zu finden, die aus humanitären Gründen nicht in ihre Heimatländer abgeschoben werden können. Der US-Senat lehnte es 2009 mit 90 zu 6 Stimmen ab, Gelder zur Schließung Guantanamos zur Verfügung zu stellen..nix Obama
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  • Kommentar von Hansruedi Elsener  (Haru)
    @Epikur: das ist die echte Wahrheit. Das tragische daran ist die Tatsache, dass wir uns mit solchen Leuten noch abgeben. Eine Schande für die Menschheit
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  • Kommentar von Andreas Meier  (Epikur)
    Über Trump braucht man eigentlich nur 3 Dinge zu wissen: Er hat schon X mal Bankrott angemeldet und jedes mal davon profitiert und Investoren geprellt, er ist ein mittelmässiger Reality-TV-Darsteller der sich für den grössten TV-Star aller Zeiten hält, und bei Amtsantritt belief sich die Menge der Rechtsstreite und Klagen gegen seine Firmen und ihn auf über 35`000 Stück, absoluter Rekord. Da ist sogar Berlusconi ein rechtschaffender Bibelschüler im Vergleich. Kurz gesagt: Ein Con-Man.
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    1. Antwort von Marti Müller  (marchman)
      Das sind wirklich nur die negativen Dinge erwähnt worden. Er hat auch Milliarden erwirtschaftet und vielen Menschen geholfen.
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