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Angst vor Krawallen Walmart entfernt Schusswaffen vor US-Wahlen aus Verkaufsregalen

  • Der US-Einzelhandelsriese Walmart hat vor der Präsidentenwahl Waffen und Munition aus den Regalen seiner Geschäfte in den USA geräumt.
  • Es handelt sich um eine Vorsichtsmassnahme um die Sicherheit von Kunden und Personal zu garantieren, heisst es von Walmart.
  • Die Waffen werden bis auf Weiteres nur auf Anfrage verkauft.

«Wir haben vereinzelt Unruhen erlebt, und wie wir es in den letzten Jahren mehrfach getan haben, haben wir unsere Schusswaffen und Munition aus Sicherheitsgründen für unsere Mitarbeiter und Kunden aus dem Verkaufsraum entfernt», sagte Walmart in einer Erklärung. Walmart verkauft in etwa der Hälfte seiner 4700 Geschäfte Schusswaffen.

In mehreren US-Städten ist es in diesem Jahr zu Krawallen und Plünderungen gekommen, darunter in Chicago, New York, Los Angeles und Portland. Gleichzeitig hat der Schusswaffenabsatz in den USA vor der Präsidentschaftswahl am kommenden Dienstag Rekordwerte erreicht.

Reaktion auf getötete Afroamerikaner

Das Entfernen der Schusswaffen ist auch eine Reaktion auf mehrtägige Proteste, Vandalismus und einer über Nacht verhängten Ausgangssperre in Philadelphia. Dort hatte die Polizei einen Schwarzen mit psychischen Problemen erschossen. Bereits nach dem Tod von George Floyd durch einen Polizisten hatte Walmart ähnliche Schritte unternommen. Der Tod Floyds hatte in den ganzen USA Demonstrationen gegen die Polizeigewalt und die Diskriminierung von Afroamerikanern ausgelöst.

Video
Aus dem Archiv: Kampfbereite Bürgerwehren in den USA
Aus 10 vor 10 vom 24.09.2020.
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SRF4 News, 30.10.2020, 06.00 Uhr;

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35 Kommentare

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  • Kommentar von Marco Tschopp  (elmac)
    Toll Migros gibt 50% auf Waschmittel, bei Walmart kauft man zwei Glock 17 und bekommt die dritte gratis dazu inkl. Rabatt-Coupon für das nächste Munitions-Pack. Andere Länder, andere Supermärkte...
  • Kommentar von Karl Frank  (Europäer)
    Ein einig friedliches gerechtes amerikanisches Volk. Viel Spass bei nächster Schiesserei
  • Kommentar von Max Wyss  (Pdfguru)
    Es ist ein bisschen Augenwischerei, denn die "proud boys" und ähnliches XXXXXXXXXX haben sich schon längstens mit ausreichend Munition versorgt.

    Es scheint jedoch so zu sein, dass die Firmenanwälte irgendwie herausgefunden haben, dass die Bude in Form von Sammelklagen vor Gericht gezerrt werden könnte.